Erster Verhandlungstag beendet - Fortsetzung folgt
Zwei Tage lang verhandeln die Ukraine und Russland in Genf unter US-Vermittlung über ein mögliches Kriegsende. Nun ist die erste Runde der Gespräche beendet - nach außen drang nur wenig.
In Genf ist der erste von zwei Verhandlungstagen zwischen Ukrainern und Russen zu Ende gegangen. "Nach dem gemeinsamen Teil ist die Arbeit in thematischen Gruppen fortgesetzt worden", teilte der ukrainische Verhandlungsführer Rustem Umjerow auf Telegram mit.
Die Unterhändler haben sich demnach auf "praktische Fragen und Mechanismen möglicher Lösungen" konzentriert. Er erwähnte dabei einen politischen und einen militärischen Block. Am Mittwoch sollen die Gespräche fortgesetzt werden, schrieb er.
An den zweitägigen Verhandlungen nehmen eine ukrainische und eine russische Delegation teil. US-Chefunterhändler Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, vermitteln. Die Gespräche finden hinter verschlossenen Türen statt.
Demnach sind auch Vertreter Deutschlands und anderer europäischer Länder mit Sicherheitsberatern vertreten. Gespräche der europäischen Regierungsvertreter mit den Delegationen der Ukraine und der USA seien "am Rande des Treffens" geplant, nicht mit Russland. Aus deutschen Regierungskreisen hieß es, dass etwa der außen- und sicherheitspolitische Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz, Günter Sautter, vor Ort sei.
Zuvor hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow gesagt, am ersten Verhandlungstag seien keine "Neuigkeiten" zu erwarten, da die Gespräche am Mittwoch weitergeführt werden sollten.
Auf ukrainischer Seite hatte Umerow vor Beginn des Treffens auf Facebook erklärt, zu den geplanten Themen sollten "Sicherheitsfragen und humanitäre Fragen" zählen. Er beteilige sich "konstruktiv" und "ohne übermäßige Erwartungen".
Einen von Russland geforderten Abzug der ukrainischen Truppen aus den noch von ihnen gehaltenen Teilen der östlichen Gebiete Luhansk und Donezk lehnt Selenskyj weiter ab. "Emotional werden die Menschen das niemals verzeihen. Niemals", sagte der Staatschef dem Nachrichtenportal "Axios". Seine Landsleute würden nicht verstehen, warum sie zusätzliche Gebiete abgeben sollen. Selenskyj zufolge haben seine Regierung und die in Washington vereinbart, dass jedes Abkommen eine Zustimmung der ukrainischen Bevölkerung per Referendum erfordert.
Der ukrainische Staatschef will die strittigen Gebietsfragen bevorzugt bei einem direkten Gipfeltreffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin lösen. Er habe der ukrainischen Delegation Anweisung gegeben, diese Frage in Genf anzusprechen. Der Kreml lehnt einen solchen Gipfel zwar nicht direkt ab, sprach aber mehrfach davon, dass ein derartiges Treffen entsprechend vorbereitet werden müsse. Ein Interesse an konkreten Vorbereitungen ließ Moskau bislang allerdings nicht erkennen.
In Genf ist der erste von zwei Verhandlungstagen zwischen Ukrainern und Russen zu Ende gegangen. "Nach dem gemeinsamen Teil ist die Arbeit in thematischen Gruppen fortgesetzt worden", teilte der ukrainische Verhandlungsführer Rustem Umjerow auf Telegram mit.
Die Unterhändler haben sich demnach auf "praktische Fragen und Mechanismen möglicher Lösungen" konzentriert. Er erwähnte dabei einen politischen und einen militärischen Block. Am Mittwoch sollen die Gespräche fortgesetzt werden, schrieb er.
An den zweitägigen Verhandlungen nehmen eine ukrainische und eine russische Delegation teil. US-Chefunterhändler Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, vermitteln. Die Gespräche finden hinter verschlossenen Türen statt.
Sicherheitsfragen und humanitäre Fragen
Die Nachrichtenagentur AFP berichtet unter Berufung auf die russische Delegation, die sechsstündigen Gespräche seien "sehr angespannt" gewesen.Demnach sind auch Vertreter Deutschlands und anderer europäischer Länder mit Sicherheitsberatern vertreten. Gespräche der europäischen Regierungsvertreter mit den Delegationen der Ukraine und der USA seien "am Rande des Treffens" geplant, nicht mit Russland. Aus deutschen Regierungskreisen hieß es, dass etwa der außen- und sicherheitspolitische Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz, Günter Sautter, vor Ort sei.
Zuvor hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow gesagt, am ersten Verhandlungstag seien keine "Neuigkeiten" zu erwarten, da die Gespräche am Mittwoch weitergeführt werden sollten.
Auf ukrainischer Seite hatte Umerow vor Beginn des Treffens auf Facebook erklärt, zu den geplanten Themen sollten "Sicherheitsfragen und humanitäre Fragen" zählen. Er beteilige sich "konstruktiv" und "ohne übermäßige Erwartungen".
Selelenskyj will direktes Gipfeltreffen mit Putin
Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj sprach Russland in seiner abendlichen Videobotschaft weiterhin jede echte Verhandlungsbereitschaft ab - die neuerlichen Luftangriffe auf ukrainische Städte belegten dies.Einen von Russland geforderten Abzug der ukrainischen Truppen aus den noch von ihnen gehaltenen Teilen der östlichen Gebiete Luhansk und Donezk lehnt Selenskyj weiter ab. "Emotional werden die Menschen das niemals verzeihen. Niemals", sagte der Staatschef dem Nachrichtenportal "Axios". Seine Landsleute würden nicht verstehen, warum sie zusätzliche Gebiete abgeben sollen. Selenskyj zufolge haben seine Regierung und die in Washington vereinbart, dass jedes Abkommen eine Zustimmung der ukrainischen Bevölkerung per Referendum erfordert.
Der ukrainische Staatschef will die strittigen Gebietsfragen bevorzugt bei einem direkten Gipfeltreffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin lösen. Er habe der ukrainischen Delegation Anweisung gegeben, diese Frage in Genf anzusprechen. Der Kreml lehnt einen solchen Gipfel zwar nicht direkt ab, sprach aber mehrfach davon, dass ein derartiges Treffen entsprechend vorbereitet werden müsse. Ein Interesse an konkreten Vorbereitungen ließ Moskau bislang allerdings nicht erkennen.
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