Laut Deutschem Reiseverband sind fast alle der Zehntausenden in Nahost gestrandeten Urlauber wieder zurück in Deutschland. Israel meldet viele Verletzte nach einem Angriff auf die Stadt Sarsir.
Die Luftverteidigung des Iran ist nach Einschätzung des ARD-Korrespondenten Benjamin Weber inzwischen in großen Teilen beschädigt oder bereits ausgeschaltet. Daher könnten israelische und amerikanische Flugzeuge relativ ungehindert im iranischen Luftraum operieren. Für die Angreifer sei es allerdings schwer, einen Erfolg zu erzielen, da das Kriegsziel des Iran ausschließlich darin bestehe, dass das Regime überlebe - ungeachtet dessen, wie viele Menschen sterben.
Laut dem iranischen Staatsfernsehen hat es in der Hauptstadt Teheran eine schwere Explosion auf einem Platz voller Demonstranten gegeben. Die Detonation habe sich in der Nähe der Universität ereignet, einem Schwerpunkt der israelfeindlichen Demonstrationen des Al-Kuds-Tages. Die Ursache der Explosion war zunächst unklar. Israel hatte jedoch zuvor vor einem möglichen Angriff in dem Gebiet gewarnt. 09:21 Uhr
Berater von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche warnen vor erheblichen Auswirkungen durch den Nahost-Krieg auf Deutschland. In Europa belasteten die höheren Strompreise Haushalte und Unternehmen gleichermaßen, heißt es in einem Kurzgutachten für die CDU-Politikerin. "Zudem drohen steigende Düngemittelpreise mittelfristig die Kosten für Lebensmittel nach oben zu treiben, denn die Region ist ein wichtiger Knotenpunkt für die globalen Düngemitteltransporte." Außerdem könnten internationale Lieferketten in anderen Bereichen gestört werden. 08:37 Uhr
Der Iran-Krieg wird sich nach Einschätzung von Ifo-Präsident Clemens Fuest negativ auf das deutsche Wirtschaftswachstum auswirken, von dramatischen Folgen geht er aber nicht aus. "Es ist zum Glück kein Desaster, aber es ist ein klarer Dämpfer", sagte er im ARD-Morgenmagazin. Er setze darauf, "dass wir das ganz gut überstehen". Deutschland sei nicht mehr so abhängig von Öl wie in den 70er-Jahren. 08:35 Uhr
Das israelische Militär hat den Beginn einer großangelegten Angriffswelle auf Teheran bekanntgegeben. Iranische Staatsmedien berichteten von mehreren Explosionen und Kampfjets über der Stadt Karadsch westlich der Hauptstadt.
Im Oman sind nach Angaben von Staatsmedien zwei Menschen bei einem Drohnenangriff getötet worden. Die Drohne sei im Norden des Landes abgefangen worden und in einem Industriegebiet abgestürzt. Dabei seien zwei ausländische Arbeiter ums Leben gekommen. 08:31 Uhr
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben die Srarieh-Brücke über den Litani-Fluss im Libanon bombardiert. Die Brücke sei ein wichtiger Übergang für die von Iran unterstützte Terrormiliz Hisbollah. Sie habe in der Nähe Abschussrampen stationiert und von dort aus Israel beschossen. 08:22 Uhr
Fast alle mit einem Reiseveranstalter verreisten Touristen sind laut Deutschem Reiseverband inzwischen sicher aus dem Nahen Osten nach Deutschland zurückgekehrt. Mehrere zehntausend Gäste von Reiseveranstaltern seien wegen des Krieges in den Golfstaaten gestrandet gewesen, bis auf wenige seien sie nun aber ausgeflogen. Die Branche habe mit dem Auswärtigen Amt (AA) an der Rückkehr der Urlauber gearbeitet. "Sukzessive konnten so in den vergangenen Tagen immer wieder mehrere tausend Urlauberinnen und Urlauber mit Unterstützung der Veranstalter auf regulären Linienflügen sowie mit Sondermaschinen ausgeflogen werden", erklärte der Reiseverband. Er wies zugleich auf bestehende Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes hin. 07:58 Uhr
Die iranische Revolutionsgarde hat die Menschen im Land vor neuen Protesten gewarnt. Die Reaktion auf mögliche Demonstrationen werde "schärfer" ausfallen als bei der Protestwelle im Januar, als Tausende Menschen getötet wurden. 07:36 Uhr
Umfragen in den USA zeigen: Unter Anhängern der Republikaner ist die Zustimmung zum Iran-Krieg groß. Doch die Benzinpreise steigen, US-Soldaten sind gestorben - und in der MAGA-Bewegung von Präsident Donald Trump zeigen sich erste Risse.
Steigende Ölpreise wegen des Iran-Kriegs nützen Russlands angeschlagener Wirtschaft. Kremlchef Putin inszeniert sich als Retter in Energiefragen. Verfängt sein Kalkül?
Player: videoLage im Irankrieg und die Schwierigkeit der Verifizierung von Fakten
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Krieg am Persischen Golf++ Fast alle deutschen Touristen zurück aus Nahost ++
Stand: 13.03.2026 • 11:06 Uhr Laut Deutschem Reiseverband sind fast alle der Zehntausenden in Nahost gestrandeten Urlauber wieder zurück in Deutschland. Israel meldet viele Verletzte nach einem Angriff auf die Stadt Sarsir. Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:
Die Luftverteidigung des Iran ist nach Einschätzung des ARD-Korrespondenten Benjamin Weber inzwischen in großen Teilen beschädigt oder bereits ausgeschaltet. Daher könnten israelische und amerikanische Flugzeuge relativ ungehindert im iranischen Luftraum operieren. Für die Angreifer sei es allerdings schwer, einen Erfolg zu erzielen, da das Kriegsziel des Iran ausschließlich darin bestehe, dass das Regime überlebe - ungeachtet dessen, wie viele Menschen sterben.
Player: videoARD-Korrespondent Weber: Irans Flugabwehr größtenteils "beschädigt oder ausgeschaltet"
Laut dem iranischen Staatsfernsehen hat es in der Hauptstadt Teheran eine schwere Explosion auf einem Platz voller Demonstranten gegeben. Die Detonation habe sich in der Nähe der Universität ereignet, einem Schwerpunkt der israelfeindlichen Demonstrationen des Al-Kuds-Tages. Die Ursache der Explosion war zunächst unklar. Israel hatte jedoch zuvor vor einem möglichen Angriff in dem Gebiet gewarnt. 09:21 Uhr
Berater von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche warnen vor erheblichen Auswirkungen durch den Nahost-Krieg auf Deutschland. In Europa belasteten die höheren Strompreise Haushalte und Unternehmen gleichermaßen, heißt es in einem Kurzgutachten für die CDU-Politikerin. "Zudem drohen steigende Düngemittelpreise mittelfristig die Kosten für Lebensmittel nach oben zu treiben, denn die Region ist ein wichtiger Knotenpunkt für die globalen Düngemitteltransporte." Außerdem könnten internationale Lieferketten in anderen Bereichen gestört werden. 08:37 Uhr
Der Iran-Krieg wird sich nach Einschätzung von Ifo-Präsident Clemens Fuest negativ auf das deutsche Wirtschaftswachstum auswirken, von dramatischen Folgen geht er aber nicht aus. "Es ist zum Glück kein Desaster, aber es ist ein klarer Dämpfer", sagte er im ARD-Morgenmagazin. Er setze darauf, "dass wir das ganz gut überstehen". Deutschland sei nicht mehr so abhängig von Öl wie in den 70er-Jahren. 08:35 Uhr
Das israelische Militär hat den Beginn einer großangelegten Angriffswelle auf Teheran bekanntgegeben. Iranische Staatsmedien berichteten von mehreren Explosionen und Kampfjets über der Stadt Karadsch westlich der Hauptstadt.
Player: videoIsrael verstärkt Angriffe in Iran und Libanon
Im Oman sind nach Angaben von Staatsmedien zwei Menschen bei einem Drohnenangriff getötet worden. Die Drohne sei im Norden des Landes abgefangen worden und in einem Industriegebiet abgestürzt. Dabei seien zwei ausländische Arbeiter ums Leben gekommen. 08:31 Uhr
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben die Srarieh-Brücke über den Litani-Fluss im Libanon bombardiert. Die Brücke sei ein wichtiger Übergang für die von Iran unterstützte Terrormiliz Hisbollah. Sie habe in der Nähe Abschussrampen stationiert und von dort aus Israel beschossen. 08:22 Uhr
Fast alle mit einem Reiseveranstalter verreisten Touristen sind laut Deutschem Reiseverband inzwischen sicher aus dem Nahen Osten nach Deutschland zurückgekehrt. Mehrere zehntausend Gäste von Reiseveranstaltern seien wegen des Krieges in den Golfstaaten gestrandet gewesen, bis auf wenige seien sie nun aber ausgeflogen. Die Branche habe mit dem Auswärtigen Amt (AA) an der Rückkehr der Urlauber gearbeitet. "Sukzessive konnten so in den vergangenen Tagen immer wieder mehrere tausend Urlauberinnen und Urlauber mit Unterstützung der Veranstalter auf regulären Linienflügen sowie mit Sondermaschinen ausgeflogen werden", erklärte der Reiseverband. Er wies zugleich auf bestehende Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes hin. 07:58 Uhr
Die iranische Revolutionsgarde hat die Menschen im Land vor neuen Protesten gewarnt. Die Reaktion auf mögliche Demonstrationen werde "schärfer" ausfallen als bei der Protestwelle im Januar, als Tausende Menschen getötet wurden. 07:36 Uhr
Umfragen in den USA zeigen: Unter Anhängern der Republikaner ist die Zustimmung zum Iran-Krieg groß. Doch die Benzinpreise steigen, US-Soldaten sind gestorben - und in der MAGA-Bewegung von Präsident Donald Trump zeigen sich erste Risse.
Player: audioTrumps Krieg gegen den Iran: "Dafür haben wir nicht gestimmt"
Steigende Ölpreise wegen des Iran-Kriegs nützen Russlands angeschlagener Wirtschaft. Kremlchef Putin inszeniert sich als Retter in Energiefragen. Verfängt sein Kalkül?
Player: audioÖl, Iran und Russland - Putin stellt sein Land als verlässlichen Energielieferanten dar
Bei einem iranischen Raketenangriff auf Israel sind nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom mindestens 58 Menschen verletzt worden. Der Angriff erfolgte den Angaben zufolge nahe der Stadt Nazareth. Eine Person befinde sich in kritischem Zustand, 57 Menschen hätten leichte Verletzungen durch Glassplitter erlitten.
US-Präsident Donald Trump hat seine Drohungen gegen Iran erneuert. "Wir zerstören das terroristische Regime des Irans vollständig - militärisch, wirtschaftlich und auf andere Weise", schrieb er auf Truth Social. Die iranische Marine sei verschwunden, ihre Luftwaffe existiere nicht mehr, Raketen, Drohnen und alles andere werde vernichtet, und ihre Anführer seien von der Erde getilgt worden, schrieb Trump. Die USA verfügten über beispiellose Feuerkraft, unbegrenzte Munition und viel Zeit. Er hatte bereits mehrfach gesagt, der Krieg könne bald enden. Allerdings greift der Iran auch nach fast zwei Wochen massiver Luftangriffe die Golfstaaten und Israel weiter mit Raketen und Drohnen an. Die Revolutionsgarde hält zudem an einer Blockade der Straße von Hormus fest. Trumps Behauptung, die USA verfügten für den Krieg über unbegrenzte Munitionsvorräte, wird von vielen Experten und auch von seinen politischen Gegnern, den Demokraten, infrage gestellt. 06:54 Uhr
Die Ausnahmegenehmigung der USA für den Kauf von sanktioniertem russischen Öl betrifft nach Angaben aus Moskau 100 Millionen Barrel. Angesichts der wachsenden Energiekrise scheine eine weitere Lockerung der Restriktionen unvermeidlich, schrieb der russische Gesandte Kirill Dmitrijew auf Telegram. Dies gelte trotz des Widerstands einiger "Brüsseler Bürokraten"
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