USA erlauben vorübergehend Kauf russischen Öls
US-Präsident Trump hatte zuletzt angekündigt, wegen der gestiegenen Energiepreise Sanktionen lockern zu wollen. Nun erlaubt Washington 30 Tage lang den Kauf von russischem Öl, das sich bereits auf Schiffen befindet.
Die US-Regierung will dem stark gestiegenen Ölpreis entgegenwirken: Um das Angebot auf dem Weltmarkt zu verbessern, soll in den kommenden 30 Tagen der Kauf von russischem Öl, das sich auf See befindet, erlaubt werden. Dies sei ein Schritt zur Stabilisierung der globalen Energiemärkte, die durch den Iran-Krieg erschüttert wurden, teilte Finanzminister Scott Bessent mit.
In einer auf der Plattform X veröffentlichten Erklärung gab er an, die Maßnahme sei "eng begrenzt" und "kurzfristig" und werde der russischen Regierung keinen nennenswerten finanziellen Vorteil verschaffen. "Der vorübergehende Anstieg der Ölpreise ist eine kurzfristige und vorübergehende Störung, die langfristig zu einem massiven Nutzen für unsere Nation und unsere Wirtschaft führen wird", sagte Bessent und wiederholte damit die Worte von Präsident Donald Trump.
Trump hatte am Dienstag angesichts der gestiegenen Ölpreise angekündigt, einige Ölsanktionen aussetzen zu wollen. Trump äußerte sich nicht dazu, welches Land oder welche Länder von dem Schritt profitieren könnten - der US-Präsident machte seine Aussagen aber nach einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Die Trump-Regierung will mit den Maßnahmen den Druck auf den globalen Ölmarkt verringern. Die Benzinpreise haben in den USA den höchsten durchschnittlichen Stand seit knapp zwei Jahren erreicht - und im November finden die Zwischenwahlen zum Kongress statt. Trump und die Republikaner stehen wegen der steigenden Preise innenpolitisch unter Druck. Viele Amerikaner sagen, dass die hohen Lebenshaltungskosten für sie das wichtigste Thema sind.
Die globalen Energiemärkte sind infolge des Iran-Kriegs sehr volatil, die Preise für Öl und Gas sind seit Kriegsbeginn vor knapp zwei Wochen zuletzt stark angestiegen.
Die US-Regierung will dem stark gestiegenen Ölpreis entgegenwirken: Um das Angebot auf dem Weltmarkt zu verbessern, soll in den kommenden 30 Tagen der Kauf von russischem Öl, das sich auf See befindet, erlaubt werden. Dies sei ein Schritt zur Stabilisierung der globalen Energiemärkte, die durch den Iran-Krieg erschüttert wurden, teilte Finanzminister Scott Bessent mit.
In einer auf der Plattform X veröffentlichten Erklärung gab er an, die Maßnahme sei "eng begrenzt" und "kurzfristig" und werde der russischen Regierung keinen nennenswerten finanziellen Vorteil verschaffen. "Der vorübergehende Anstieg der Ölpreise ist eine kurzfristige und vorübergehende Störung, die langfristig zu einem massiven Nutzen für unsere Nation und unsere Wirtschaft führen wird", sagte Bessent und wiederholte damit die Worte von Präsident Donald Trump.
Maßnahme bis zum 11. April geplant
Die USA genehmigen demnach die Lieferung und den Kauf von russischem Rohöl und Ölprodukten, die bis zum 12. März auf Schiffe verladen wurden. Die Genehmigung bleibt nach Angaben des Finanzministeriums bis zum 11. April um Mitternacht Washingtoner Zeit gültig.Trump hatte am Dienstag angesichts der gestiegenen Ölpreise angekündigt, einige Ölsanktionen aussetzen zu wollen. Trump äußerte sich nicht dazu, welches Land oder welche Länder von dem Schritt profitieren könnten - der US-Präsident machte seine Aussagen aber nach einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
USA geben Ölreserven teils frei
Schon in der vergangenen Woche haben die USA Sanktionen auf russisches Öl gelockert. Sie haben Indien erlaubt, für einen begrenzten Zeitraum bereits auf Tanker verladenes russisches Öl zu kaufen. Vor zwei Tagen hatten die USA zudem angekündigt, 172 Millionen Barrel Öl aus der strategischen Ölreserve freizugeben.Die Trump-Regierung will mit den Maßnahmen den Druck auf den globalen Ölmarkt verringern. Die Benzinpreise haben in den USA den höchsten durchschnittlichen Stand seit knapp zwei Jahren erreicht - und im November finden die Zwischenwahlen zum Kongress statt. Trump und die Republikaner stehen wegen der steigenden Preise innenpolitisch unter Druck. Viele Amerikaner sagen, dass die hohen Lebenshaltungskosten für sie das wichtigste Thema sind.
Die globalen Energiemärkte sind infolge des Iran-Kriegs sehr volatil, die Preise für Öl und Gas sind seit Kriegsbeginn vor knapp zwei Wochen zuletzt stark angestiegen.
Комментарии (0)