Eiskunstläufer Hase/Volodin nach Kurzprogramm auf Goldkurs
Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin hat mit einem fehlerfreien Kurzprogramm die Grundlage für eine Olympische Medaille gelegt.
Die deutsche Medaillenhoffnung im Eiskunstlauf der Paare lebt: Die mitfavorisierten Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin haben mit einem fehlerfreien Kurzprogramm die Grundlage für Edelmetall gelegt. Für ihren Weltklasse-Tango erhielten die beiden Deutschen mit 80,01 Punkten die höchste Wertung des Abends. Auf die zweitplatzierten Georgier Anastasiia Metelkina/Luka Berulawa haben Hase/Volodin viereinhalb Zähler Vorsprung (75,46). Auf Rang drei liegen die Kanadier Lia Pereira/Trennt Michaud (74,60).
Ohne Nerven zu zeigen absolvierten sie ihre Sprünge fehlerfrei, der Dreifach-Salchow funktionierte als Einzelsprung, den Wurf-Rittberger meisterten sie ohne Probleme. Dazu stimmten Mimik und Gestik, die deutschen Paarläufer glitten butterweich über das Eis - und freuten sich am Ende über eine Wertung, die für sie eine persönliche Bestleistung bedeutet.
"Ich habe mich gefreut, dass es unsere ersten 80 Punkte waren. Die haben Nikita und ich vorher noch nie bekommen, das war ein Traum, den wir uns heute endlich erfüllen konnten", strahlte Hase nach der Weltklasse-Vorstellung im Interview. Über Gold wollen aber beide noch nicht reden: "Auf gar keinen Fall", betonte Hase und gab als Programm für den restlichen Abend aus: "Unser Getränk trinken, uns ausrennen, etwas essen, zur Ruhe kommen, lesen und dann schlafen gehen."
Trotzdem bekamen die beiden Deutschen für ihre Darbietung "nur" 67,52 Punkte von den Juroren, wodurch sie etwas überraschend hinter Paaren zurückblieben, die nicht fehlerfrei durchgekommen waren. "Wir hätten uns schon ein bisschen mehr gewünscht", gaben beide ehrlich zu. "Es ist schade, aber es ändert auch nichts an unserer Leistung und mit der sind wir zufrieden."
Als elftes Paar qualifizierten sich Hocke/Kunkel dennoch für die Kür am Montag (ab 19.50 Uhr im Livestream auf sportschau.de). In dieser wollen die Berliner sich noch ein bisschen nach vorne arbeiten, während Hase/Volodin ihren großen Kindheitstraum verwirklichen können: eine Medaille bei den Olympischen Spielen - vielleicht ja sogar die Goldene.
Die letzte deutsche Eiskunstlauf-Medaille bejubelten Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren in Pyeongchang, als sie mit einer Traum-Kür noch Gold geholt hatten. Auch dieses Mal winkt der Olympiasieg. Ähnlich wie Savchenko/Massot benötigen aber auch Hase/Volodin eine starke Kür.
Die deutsche Medaillenhoffnung im Eiskunstlauf der Paare lebt: Die mitfavorisierten Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin haben mit einem fehlerfreien Kurzprogramm die Grundlage für Edelmetall gelegt. Für ihren Weltklasse-Tango erhielten die beiden Deutschen mit 80,01 Punkten die höchste Wertung des Abends. Auf die zweitplatzierten Georgier Anastasiia Metelkina/Luka Berulawa haben Hase/Volodin viereinhalb Zähler Vorsprung (75,46). Auf Rang drei liegen die Kanadier Lia Pereira/Trennt Michaud (74,60).
Hase/Volodin zeigen keine Schwäche
"Körperlich sind wir ready. Wie es mental läuft, werden wir dann vor Ort sehen", hatte Minerva Hase vor den Winterspielen noch im Format "Olympia Xpresso" erklärt. Und die Europameister von 2025, die erst seit drei Jahren zusammen auf dem Eis stehen, zeigten, dass sie auch mental bei Olympia 2026 "ready" sind. Anders als beispielsweise das japanische Paar Riku Miura/Ryuichi Kihara, das direkt vor den Deutschen auf das Eis ging und für Fehler bei einer Hebung Punktabzüge bekam, sah man Hase/Volodin ihren Fokus von der ersten Sekunde an.Ohne Nerven zu zeigen absolvierten sie ihre Sprünge fehlerfrei, der Dreifach-Salchow funktionierte als Einzelsprung, den Wurf-Rittberger meisterten sie ohne Probleme. Dazu stimmten Mimik und Gestik, die deutschen Paarläufer glitten butterweich über das Eis - und freuten sich am Ende über eine Wertung, die für sie eine persönliche Bestleistung bedeutet.
"Ich habe mich gefreut, dass es unsere ersten 80 Punkte waren. Die haben Nikita und ich vorher noch nie bekommen, das war ein Traum, den wir uns heute endlich erfüllen konnten", strahlte Hase nach der Weltklasse-Vorstellung im Interview. Über Gold wollen aber beide noch nicht reden: "Auf gar keinen Fall", betonte Hase und gab als Programm für den restlichen Abend aus: "Unser Getränk trinken, uns ausrennen, etwas essen, zur Ruhe kommen, lesen und dann schlafen gehen."
Hocke/Kunkel qualifizieren sich für Kür
Auch das zweite deutsche Paar im Wettbewerb darf sich auf einen zweiten Auftritt bei diesem olympischen Turnier vorbereiten. Annika Hocke und Robert Kunkel hatten bis zu ihrem Auftritt bei den Winterspielen keine einfache Saison, da Kunkel nach einem schweren Unfall an einer Handverletzung laborierte. Umso mehr freuten die beiden sich über ein sehr gutes und vor allem sauberes Kurzprogramm. Zur Musik von Lady Gaga absolvierten die Berliner ihre Sprungelemente sicher, zwischenzeitlich gab es Szenenapplaus vom Publikum in der Milano Ice Skating Arena. "Wir haben versucht, eine gute Zeit zu haben", sagte Annika Hocke nach dem Auftritt im Sportschau-Interview.Trotzdem bekamen die beiden Deutschen für ihre Darbietung "nur" 67,52 Punkte von den Juroren, wodurch sie etwas überraschend hinter Paaren zurückblieben, die nicht fehlerfrei durchgekommen waren. "Wir hätten uns schon ein bisschen mehr gewünscht", gaben beide ehrlich zu. "Es ist schade, aber es ändert auch nichts an unserer Leistung und mit der sind wir zufrieden."
Als elftes Paar qualifizierten sich Hocke/Kunkel dennoch für die Kür am Montag (ab 19.50 Uhr im Livestream auf sportschau.de). In dieser wollen die Berliner sich noch ein bisschen nach vorne arbeiten, während Hase/Volodin ihren großen Kindheitstraum verwirklichen können: eine Medaille bei den Olympischen Spielen - vielleicht ja sogar die Goldene.
Die letzte deutsche Eiskunstlauf-Medaille bejubelten Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren in Pyeongchang, als sie mit einer Traum-Kür noch Gold geholt hatten. Auch dieses Mal winkt der Olympiasieg. Ähnlich wie Savchenko/Massot benötigen aber auch Hase/Volodin eine starke Kür.
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