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VfB Stuttgart scheitert am römischen Bollwerk

VfB Stuttgart scheitert am römischen Bollwerk
Der VfB Stuttgart hat es verpasst, bei der AS Rom einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale zu machen und muss in der Europa League nun auf Schützenhilfe hoffen. 

Der VfB Stuttgart biss sich an der römischen Abwehr die Zähne aus. Und weil die Schwaben die wenigen hochkarätigen Chancen nicht nutzen konnten, besiegelten die Treffer von Niccolo Pisilli (40. & 90.+3) die 0:2-Niederlage bei der AS Rom. Das Team von Trainer Sebastian Hoeneß rutscht daher auf Platz elf der Europa League ab und hat den direkten Sprung ins Achtelfinale am letzten Spieltag nicht mehr in der eigenen Hand.

VfB Stuttgart mit gutem Beginn

Der VfB Stuttgart begann forsch und hatte schon nach zwei Minuten den ersten gefährlichen Abschluss. Doch Maximilian Mittelstädts Schuss ging knapp über das Tor des serbischen Roma-Keepers Mile Svilar. Die Mannschaft von Gian Piero Gasperini, die - wie alle Gasperini-Teams - bekannt dafür ist, ihre Gegner Mann gegen Mann über den Platz zu jagen, brauchte etwa 15 Minuten, um den eigenen Jagd-Instinkt zu wecken. Doch dann wurde es gleich gefährlich.
Stuttgart geriet schon im Aufbauspiel unter Druck und ließ sich immer häufiger zu Fehlern verleiten. Zweimal kam Matias Soulé dadurch in vielversprechende Abschlusspositionen. Doch beide Male schoss der 22-jährige Argentinier (19. & 20.) übers Tor. Der VfB kam erst nach mehr als einer halben Stunde wieder gefährlich vor das Tor der Associazione Sportiva. Jamie Lewelings Versuch war jedoch zu unplatziert, um Svilar ernsthafte Probleme zu bereiten (34.).


VfB Stuttgart kann nur für wenig Entlastung sorgen

Es war nur kurzfristige Entlastung, denn die Schwaben hatten immer größere Probleme, dem Druck der Roma standzuhalten. Der Rückstand schien nur noch eine Frage der Zeit, und ab der 40. Minute war es dann so weit: Soulé eroberte den Ball im Mittelfeld, Steckpass auf den einlaufenden Niccolo Pisilli, der erst Mittelstädt und Chema davonlief und VfB-Keeper Alexander Nübel mit seinen sehenswerten Schuss in den Winkel keine Chance ließ. Weil Nübel wenig später glänzend gegen Lorenzo Pellegrinis Schlenzer reagierte, ging Stuttgart mit dem 0:1 in die Pause.

Der VfB Stuttgart kam mit Druck aus der Kabine und sofort zur ersten Chance: Deniz Undav setzte sich robust gegen gleich zwei Gegenspieler durch, doch Svilar reagierte glänzend (47.). Undav hatte auch die zweite große Chance. Nach einem Freistoß flipperte der Ball vor die Füße des Nationalspielers, der völlig freistehend jedoch hektisch verzog (58.).

Pisilli besiegelt Stuttgarter Niederlage

Stuttgart erspielte sich ein Übergewicht, fand jedoch kaum Mittel gegen das römische Bollwerk. Chancen entstanden eher aus Zufall. Doch auch der eingewechselte Ermedin Demirović scheiterte an Svilar, als er nach einem Abpraller in Folge eine Eckballs vor dem Tor der Giallorossi auftauchte (80.). In der Nachspielzeit erteilte Niccolo Pisilli den Schwaben dann noch eine Lehrstunde in Sachen Effizienz und nutzte seine zweite Chance für sein zweites Tor.
In der Bundesliga bekommt es der VfB Stuttgart am Sonntag mit Borussia Mönchengladbach zu tun (ab 15:30 Uhr live im Audiostream auf Sportschau.de). Das letzte Gruppenspiel in der Europa League steht kommende Woche Donnerstag (29.1., ab 21 Uhr live im Audiostream auf SWR Sport) gegen die Young Boys Bern auf dem Programm. Anschließend sind für den 19. und 26. Februar die Begegnungen der Playoff-Runde angesetzt. Die Achtelfinals werden am 12. und 19. März ausgetragen.

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