Israel in erhöhter Alarmbereitschaft
Angesichts der Proteste im Iran ist Israels Führung in erhöhter Alarmbereitschaft. Einige Politiker machen keinen Hehl daraus, dass sie sich einen Umsturz im Iran wünschen. Droht eine erneute Eskalation in Nahost?
"Protestiert weiter, merkt Euch die Namen der Mörder." Der Aufruf von US-Präsident Donald Trump an iranische Demonstranten auf Social Media wird auch in Israel genau registriert. Er habe alle Treffen mit iranischen Offiziellen abgesagt, schrieb Trump weiter. Hilfe sei unterwegs. Sollten die USA den Iran angreifen, droht Teheran auch Israel mit Vergeltung.
Die Entwicklungen im Iran verfolgen auch die Israelis mit großem Interesse. Vielen sitzt der 12-Tage-Krieg mit dem Iran im vergangenen Jahr in den Knochen. Das israelische Militär ist in Alarmbereitschaft, hat aber keine veränderten Richtlinien zum Verhalten im Alltag herausgegeben. Besonders schützen will Israel im Falle eines Angriffs die Energieinfrastruktur. Auch auf Kraftwerke hatten es Iran und die von ihm unterstütze Hisbollah in der Vergangenheit abgesehen.
Zurückhaltend äußerte sich Israels Außenminister Gideon Saar in einem Interview. "Ich glaube nach den klaren Worten von Präsident Trump, dass ich keine neuen Drohungen aussprechen muss. Die Sache sei klar. Der Iran dürfe keine Atommacht werden und keine Bedrohung für die Existenz Israels sein. "Wir unterstützen das iranische Volk und wünschen ihm Erfolg." Die Menschen verdienten Freiheit und eine bessere Zukunft.
Israels ehemaliger Verteidigungsminister Yoav Gallant allerdings gab einen Ausblick, was dem Iran im Falle eines Angriffs auf Israel droht: "Angenommen Trump würde jetzt - nachdem wir im vergangenen Jahr hochrangige Militärs und die iranische Luftabwehr ausgeschaltet haben - auch die politische Führung ausschalten, könnte das weitreichende Folgen haben. Wir müssen sicherstellen, dass dieses Regime nicht weiter im Iran existiert. Das ist ein zentraler Punkt und ich hoffe sehr, dass Trump es tun wird."
Dem Mullah-Regime selbst also könnte es diesmal an den Kragen gehen. Wenn jemand wie der oberste Führer im Land, Ali Khamenei, in die Ecke gedrängt werde, wähle er dann die Flucht nach vorne vielleicht mit einem Überraschungsangriff?
Mit dem Sturz des Assad-Regimes in Syrien hat der Iran eine wichtige Route für den Waffenschmuggel in den Libanon verloren, wo die Hisbollah versucht sich neu zu organisieren. In den vergangenen Tagen hatte das israelische Militär seine Angriffe im Südlibanon auf Hisbollah Stellungen nach eigenen Angaben trotz Waffenruhe noch einmal verstärkt.
"Protestiert weiter, merkt Euch die Namen der Mörder." Der Aufruf von US-Präsident Donald Trump an iranische Demonstranten auf Social Media wird auch in Israel genau registriert. Er habe alle Treffen mit iranischen Offiziellen abgesagt, schrieb Trump weiter. Hilfe sei unterwegs. Sollten die USA den Iran angreifen, droht Teheran auch Israel mit Vergeltung.
Die Entwicklungen im Iran verfolgen auch die Israelis mit großem Interesse. Vielen sitzt der 12-Tage-Krieg mit dem Iran im vergangenen Jahr in den Knochen. Das israelische Militär ist in Alarmbereitschaft, hat aber keine veränderten Richtlinien zum Verhalten im Alltag herausgegeben. Besonders schützen will Israel im Falle eines Angriffs die Energieinfrastruktur. Auch auf Kraftwerke hatten es Iran und die von ihm unterstütze Hisbollah in der Vergangenheit abgesehen.
Iran wird bei Angriff hohen Preis zahlen
Israels Energieminister Eli Cohen sagte im Sender Kanal 14: "Wenn der Iran uns angreift, wird er dafür einen sehr hohen Preis zahlen. Wir sind wachsam. Israel kann überall im Iran vordringen. Die iranische Luftabwehr ist geschwächt. Momentan ziehen wir es vor, uns nicht einzumischen. Jetzt ist das iranische Volk dran."Zurückhaltend äußerte sich Israels Außenminister Gideon Saar in einem Interview. "Ich glaube nach den klaren Worten von Präsident Trump, dass ich keine neuen Drohungen aussprechen muss. Die Sache sei klar. Der Iran dürfe keine Atommacht werden und keine Bedrohung für die Existenz Israels sein. "Wir unterstützen das iranische Volk und wünschen ihm Erfolg." Die Menschen verdienten Freiheit und eine bessere Zukunft.
Netanjahu hält sich bedeckt
Ähnlich hatte sich auch Israels Premier Netanjahu geäußert. Er hoffe, dass Israel und der Iran nach dem Sturz des Regimes wieder Partner sein können, sagte er am Wochenende. Drohungen vermied Netanjahu. Und auch Israels Verteidigungsminister hält sich bedeckt.Israels ehemaliger Verteidigungsminister Yoav Gallant allerdings gab einen Ausblick, was dem Iran im Falle eines Angriffs auf Israel droht: "Angenommen Trump würde jetzt - nachdem wir im vergangenen Jahr hochrangige Militärs und die iranische Luftabwehr ausgeschaltet haben - auch die politische Führung ausschalten, könnte das weitreichende Folgen haben. Wir müssen sicherstellen, dass dieses Regime nicht weiter im Iran existiert. Das ist ein zentraler Punkt und ich hoffe sehr, dass Trump es tun wird."
Dem Mullah-Regime selbst also könnte es diesmal an den Kragen gehen. Wenn jemand wie der oberste Führer im Land, Ali Khamenei, in die Ecke gedrängt werde, wähle er dann die Flucht nach vorne vielleicht mit einem Überraschungsangriff?
Angriff nicht direkt sondern über Stellvertreter?
Eran Lahav ist Experte für den Iran und seine Stellvertretermilizen im Nahen Osten beim israelischen Verteidigungs- und Sicherheitsforum IDSF, einem Zusammenschluss aus ehemaligen Militäroffiziellen. Er sagt: "Wenn Khamenei und seine Revolutionsgarden denken, dass sie nichts zu verlieren haben, könnten sie angreifen. Aber vielleicht nicht direkt, sondern über Stellvertreter wie die Hisbollah. Die aber ist militärisch geschwächt, genau wie die Achse des Widerstands, wie der Iran sie nennt. Israel hat Hisbollah- und Hamas-Offizielle gezielt getötet und die Proxys geschwächt. Wichtig ist auch: Der Iran hat Syrien verloren."Mit dem Sturz des Assad-Regimes in Syrien hat der Iran eine wichtige Route für den Waffenschmuggel in den Libanon verloren, wo die Hisbollah versucht sich neu zu organisieren. In den vergangenen Tagen hatte das israelische Militär seine Angriffe im Südlibanon auf Hisbollah Stellungen nach eigenen Angaben trotz Waffenruhe noch einmal verstärkt.
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