Champion Domen Prevc schreibt Geschichte
Als erstes Brüderpaar in der Geschichte des Skispringens dürfen sich Peter und Domen Prevc "Vierschanzentournee-Gesamtsieger" nennen. Beim letzten Springen dieser 74. Tournee ist Daniel Tschofenig allerdings stärker als Domen Prevc.
Es brauchte diese so Skisprung-begeisterte Familie Prevc aus Slowenien, um nach 74 Jahren Vierschanzentournee wieder ein Stück Geschichte zu schreiben. Denn Domen Prevc hat es seinem Bruder Peter gleichgetan und sich beim so prestigeträchtigen deutsch-österreichischen Skisprung-Event zum Tournee-Sieger gekürt. Die beiden sind nach Peters Triumph 2015/16 und Domens Erfolg 2025/26 nun die ersten beiden Brüder, die die Tournee gewinnen konnten. "Den goldenen Adler zu gewinnen, das ist ein Kindheitstraum für mich", sagte Prevc in der Sportschau.
Zum Abschluss in Bischofshofen reichte Domen Prevc vor so vielen slowenischen Fans ein zweiter Rang hinter dem Österreicher Daniel Tschofenig, um die Trophäe für den Gesamtsieg in Empfang zu nehmen. Zuvor konnte Prevc bereits die Springen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen gewinnen, in Innsbruck wurde er ebenfalls Zweiter. Dritter in Bischofshofen wurde Ryoyu Kobayashi (Japan). Fünf Österreicher platzierten sich unter den Top sieben.
Gerade die Entwicklung des 19-jährigen Toptalents und sechsmaligen Junioren-Weltmeisters Embacher in die Weltspitze ist bemerkenswert. Wie Prevc, Hörl, Tschofenig und Kobayashi zählt er nun auch bei den weiteren anstehenden Saison-Highlights Skiflug-WM in Oberstdorf Ende Januar sowie Olympia in Mailand und Cortina im Februar wieder zu den Favoriten.
Und seine Schwester Nika Prevc dominiert dazu die Frauen-Konkurrenz, hatte sich jüngst unter anderem den dritten "Two-Nights-Tour"-Sieg in Serie gesichert. Schon früh eiferten die beiden ihrem Bruder Peter nach - und nun schicken sie sich an, eine noch glorreichere Karriere zu schaffen.
Damit verpasste der 28-Jährige zwar die Top drei in der Gesamtwertung, er dürfte nach seiner ersten vollständig absolvierten Tournee und Gesamtrang sechs aber trotzdem äußerst zufrieden sein. "Es zeigt, dass einige Sachen gut funktionieren", sagte Hoffmann im Sportschau-Interview. "Ich habe diesen Winter doch schon einige gute Sprünge gemacht, das darf gerne so weitergehen."
Der deutsche Vorflieger Hoffmann zählt ja nach zähen Jahren erst seit diesem Winter zu den Top-Springern. Seine Entwicklung erinnert daher ein wenig an die von Pius Paschke, der den Durchbruch in die Spitze in der vergangenen Saison schaffte. Nun tut sich der Kiefersfeldener wieder etwas schwerer, er wurde in Bischofshofen 24.. In der Gesamtwertung stand für ihn Rang 23 zu Buche.
Wellinger und Geiger konnten sich dieses Mal in keinem Springen dieser Tournee in den Top 30 platzieren, ein denkwürdiger Tiefpunkt für die einstigen WM- und Olympia-Medaillengewinner.
Es brauchte diese so Skisprung-begeisterte Familie Prevc aus Slowenien, um nach 74 Jahren Vierschanzentournee wieder ein Stück Geschichte zu schreiben. Denn Domen Prevc hat es seinem Bruder Peter gleichgetan und sich beim so prestigeträchtigen deutsch-österreichischen Skisprung-Event zum Tournee-Sieger gekürt. Die beiden sind nach Peters Triumph 2015/16 und Domens Erfolg 2025/26 nun die ersten beiden Brüder, die die Tournee gewinnen konnten. "Den goldenen Adler zu gewinnen, das ist ein Kindheitstraum für mich", sagte Prevc in der Sportschau.
Zum Abschluss in Bischofshofen reichte Domen Prevc vor so vielen slowenischen Fans ein zweiter Rang hinter dem Österreicher Daniel Tschofenig, um die Trophäe für den Gesamtsieg in Empfang zu nehmen. Zuvor konnte Prevc bereits die Springen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen gewinnen, in Innsbruck wurde er ebenfalls Zweiter. Dritter in Bischofshofen wurde Ryoyu Kobayashi (Japan). Fünf Österreicher platzierten sich unter den Top sieben.
Österreichisches Top-Talent Embacher schon auf Podium
Für die Tournee-Gesamtwertung hatte Tschofenigs Tageserfolg allerdings weniger Bedeutung. Hinter Prevc wurden stattdessen seine beiden Teamkollegen Jan Hörl und Stephan Embacher Zweiter und Dritter. Bester Deutscher blieb Felix Hoffmann, der jedoch noch von Gesamt-Rang fünf auf sechs zurückfiel.Gerade die Entwicklung des 19-jährigen Toptalents und sechsmaligen Junioren-Weltmeisters Embacher in die Weltspitze ist bemerkenswert. Wie Prevc, Hörl, Tschofenig und Kobayashi zählt er nun auch bei den weiteren anstehenden Saison-Highlights Skiflug-WM in Oberstdorf Ende Januar sowie Olympia in Mailand und Cortina im Februar wieder zu den Favoriten.
Familie Prevc dominiert bei Männern und Frauen
Den 26-jährigen Prevc nennen sie in diesen Tagen "Domenator", weil gegen seine Weltklasse-Flüge aktuell fast kein Kraut gewachsen ist. So wie Domen Prevc nach dem Absprung derzeit durch die Lüfte schwebt, so schafft das niemand anders.Und seine Schwester Nika Prevc dominiert dazu die Frauen-Konkurrenz, hatte sich jüngst unter anderem den dritten "Two-Nights-Tour"-Sieg in Serie gesichert. Schon früh eiferten die beiden ihrem Bruder Peter nach - und nun schicken sie sich an, eine noch glorreichere Karriere zu schaffen.
Hoffmann muss als bester Deutscher Podest-Hoffnung begraben
Bester deutscher Springer war im abschließenden Tournee-Wettbewerb übrigens Felix Hoffmann. Die große deutsche Podest-Hoffnung kam aber nicht über Platz zehn hinaus.Damit verpasste der 28-Jährige zwar die Top drei in der Gesamtwertung, er dürfte nach seiner ersten vollständig absolvierten Tournee und Gesamtrang sechs aber trotzdem äußerst zufrieden sein. "Es zeigt, dass einige Sachen gut funktionieren", sagte Hoffmann im Sportschau-Interview. "Ich habe diesen Winter doch schon einige gute Sprünge gemacht, das darf gerne so weitergehen."
Paschke komplettiert deutsches Final-Trio
Ähnlich geht es Philipp Raimund: Der 25-Jährige vom SC Oberstdorf trotzte den schlechtesten Bedingungen des ersten Durchgangs und schaffte es mit 133,5 Metern zur Halbzeit auf Rang sechs. Nach einem schwächeren zweiten Sprung, wohl auch einer Erkältung geschuldet, fiel er noch auf den zwölften Platz zurück und wurde Gesamt-Achter.Der deutsche Vorflieger Hoffmann zählt ja nach zähen Jahren erst seit diesem Winter zu den Top-Springern. Seine Entwicklung erinnert daher ein wenig an die von Pius Paschke, der den Durchbruch in die Spitze in der vergangenen Saison schaffte. Nun tut sich der Kiefersfeldener wieder etwas schwerer, er wurde in Bischofshofen 24.. In der Gesamtwertung stand für ihn Rang 23 zu Buche.
DSV-Sorgenkinder Wellinger und Geiger verpassen das Finale
Weiterhin Sorgen bereiten im deutschen Team dagegen die Auftritte von Andreas Wellinger und Karl Geiger, die das Finale mit ihren Sprüngen weit hinter dem K-Punkt von 125 Metern deutlich verpassten.Wellinger und Geiger konnten sich dieses Mal in keinem Springen dieser Tournee in den Top 30 platzieren, ein denkwürdiger Tiefpunkt für die einstigen WM- und Olympia-Medaillengewinner.
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