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Guterres warnt vor weiterer Eskalation

Guterres warnt vor weiterer Eskalation
Mit einer Blockade von Öltankern hatte US-Präsident Trump zuletzt den Konflikt mit Venezuela weiter eskaliert. UN-Generalsekretär Guterres rief zur Zurückhaltung auf. Kurz darauf meldeten die USA einen weiteren Angriff. 
UN-Generalsekretär António Guterres hat mit Blick auf die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und Venezuela vor einer weiteren Eskalation gewarnt. Er rufe "zur Zurückhaltung und zur sofortigen Beruhigung der Lage auf", sagte sein Sprecher. Guterres äußerte sich nach einem Telefonat mit dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, der das Vorgehen der USA als Verstoß gegen das Völkerrecht bezeichnete.
In dem Telefonat habe Maduro die jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump verurteilt, "in denen dieser in inakzeptabler Weise behauptete, das Öl, die natürlichen Ressourcen und das Gebiet Venezuelas gehörten ihm", erklärte Venezuelas Außenministerium. Maduro forderte die UN auf, solche Erklärungen kategorisch zurückzuweisen.

Trump ordnete Seeblockade an

Am Dienstag hatte US-Präsident Trump eine Seeblockade gegen "sanktionierte" Öltanker angeordnet, die Venezuela anlaufen oder verlassen. Trump wirft Maduro vor in Drogenschmuggel verwickelt zu sein. Seit September greift die US-Regierung immer wieder mutmaßliche Drogenschmuggelboote an.
Auch nach dem Appell von Guterres meldete das US-Militär einen weiteren Angriff, dabei seien vier mutmaßliche "Drogenterroristen" getötet worden. Insgesamt wurden damit bislang 99 Menschen getötet. Das Boot sei am Mittwoch in internationalen Gewässern im östlichen Pazifik auf einer bekannten Schmuggelroute unterwegs gewesen. Kritiker bezeichnen die Angriffe als völkerrechtswidrig. Die USA stationierten zudem Kriegsschiffe in der Region.

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