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Mehrere Journalisten bei Angriff auf Klinik getötet

Mehrere Journalisten bei Angriff auf Klinik getötet
Die israelische Armee hat im Süden des Gazastreifens ein Krankenhaus angegriffen. Nach palästinensischen Angaben wurden dabei mindestens 14 Menschen getötet - unter ihnen auch erneut Journalisten.
Bei zwei aufeinanderfolgenden israelischen Angriffen im Süden des Gazastreifens sind nach palästinensischen Angaben mindestens vier Journalisten getötet worden. Wie die von der militant-islamistischen Hamas kontrollierte Gesundheitsbehörde erklärte, wurde bei den Angriffen das Nasser-Krankenhaus in Chan Yunis getroffen.
Einer der getöteten Journalisten, der Kameramann Hussam al-Masri, war demnach als freier Mitarbeiter für die Nachrichtenagentur Reuters tätig. Weitere Todesopfer sind nach Behördenangaben Mariam Abu Dagga, Moaz Abu Taha und Mohammed Salama, der für den katarischen Sender Al Jazeera arbeitete.

Offenbar auch Sanitäter getötet

Insgesamt seien mindestens 14 Menschen getötet worden, hieß es in den palästinensischen Berichten. Auch ein Sanitäter sei zu Tode gekommen. Augenzeugen zufolge ereignete sich der zweite Angriff, nachdem Rettungskräfte, Journalisten und andere Personen nach der ersten Attacke zu der Klinik geeilt waren.
Die israelische Armee teilte mit, sie prüfe die Berichte. Bei früheren Vorfällen dieser Art hatte das Militär Angriffe damit gerechtfertigt, dass die Terrororganisation Hamas Gesundheitseinrichtungen als Schutzschilde missbrauche. In vielen Fällen gibt es dafür jedoch keine Belege.
Nach Angaben des Palästinensischen Journalisten-Syndikats sind seit Beginn des Krieges am 7. Oktober 2023 mehr als 240 palästinensische Journalisten durch israelisches Feuer im Gazastreifen getötet worden.

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