Nordkorea will Gespräche und feuert Raketen ab
Pjöngjang macht Druck
US-Präsident Donald Trump nannte die Botschaft aus Pjöngjang "interessant", ließ aber zunächst offen, ob es bald zu einem Treffen kommen könnte. Er betonte auch, er habe eine sehr gute Beziehung zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Die beiden hatten Ende Juni bei einem kurzen Treffen an der innerkoreanischen Grenze Verhandlungen auf Arbeitsebene vereinbart.

Ende Juni an der innerkoreanischen Grenze: Kim und Trump sind bester Stimmung
Die Arbeitsgespräche könnten bereits Ende September starten, erklärte die nordkoreanische Vize-Außenministerin. Ihr Land sei zu Gesprächen über alle Probleme bereit, über die beide Seiten bisher diskutiert hätten, hieß es. Auf Ort und Zeit könnten sich beide Länder noch einigen. Ihre Regierung habe den USA genug Zeit gegeben, um neue Vorschläge auszuarbeiten.
Nordkorea leidet unter den Sanktionen
Kim hatte den USA bis Ende dieses Jahres eine Frist gesetzt, um eine "mutige Entscheidung" zu treffen. Die USA müssten eine neue Kalkulation vorlegen. Pjöngjang wirft Washington vor, einseitig seine Abrüstungsforderungen durchsetzen zu wollen.
Nordkorea leidet unter harten Sanktionen der Vereinten Nationen und der USA. Die US-Regierung will die Sanktionen jedoch beibehalten, solange das mit dem nordkoreanischen Atomprogramm verbundene Risiko nicht gebannt ist. Zuletzt hatte Nordkorea auch wieder eine Reihe von Raketen, darunter auch ballistische Kurzstreckenraketen, getestet. Anlass waren gemeinsame Militärmanöver der USA mit Südkorea.
DW
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