Tie-Break-König Zverev trumpft ganz groß auf
Im ersten Satz hatte Rafael Jodar ihn im Griff - doch dann ging es für Alexander Zverev dank seiner Stärke in Tie-Breaks und anschließend mit großer Klasse beim 7:6 (7:3), 6:1, 6:3 ins Halbfinale der French Open.
Die Partie ging für Zverev denkbar schlecht los. Jodar servierte und ihm war die Nervosität zu Beginn des größten Spiels seiner noch jungen Karriere anzusehen. Er ließ zwei Breakbälle zu, musste beide Male über den zweiten Aufschlag gehen, doch Zverev nutzte seine Chancen nicht. Die Folge: Jodar gewann an Selbstvertrauen, spielte danach frei von der Seele auf und war der dominante Spieler.
Jodar zeigte danach, was er in Paris schon so oft gezeigt hatte - dass er richtig gut mit Rückschlägen umgehen kann. Der 19-Jährige setzte Zverev unter Druck, schaffte das Auftakt-Break zwar nicht, aber glich souverän zum 1:1 aus. Doch dann brach Jodar ein und fand nicht mehr zurück ins Match. Zverev trumpfte groß auf, ließ dem spanischen Youngster überhaupt keine Chance mehr. Nachdem der erste Satz 65 Minuten gedauert hatte, war der zweite Durchgang nach nur 36 Minuten vorbei.
Im Vorfeld der Partie hatte Tennis-Legende John McEnroe bei "TNT Sports" über Zverev gesagt: "So sehr wie jetzt wird er in seiner Karriere nie mehr unter Druck stehen." Der Grund: Die großen Favoriten sind raus, nur Zverev ist von den Topspielern übrig. Sollte er diese French Open nicht gewinnen, würde es wohl nie etwas werden mit dem ersten Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier, so die Meinung des Amerikaners.
Von dem großen Druck war bei Zverev aber nichts zu spüren. Der Arm war locker, die Beine schnell und mental war er auch richtig stark, wenn mal etwas nicht funktionierte. Das war vor allem bei dem ein oder anderen Stoppball der Fall, den Jodar locker kontern konnte. Statt sich wie früher ausufernd zu ärgern, stand aber sofort der nächste Ballwechsel im Fokus. Und den gewann er fast jedes Mal.
"Ich will weitermachen, ich will im Turnier bleiben und will die Spiele gewinnen. Heute war es ein großer Test gegen einen starken Gegner. Ich bin im Halbfinale, darüber freue ich mich jetzt, aber es geht weiter", sagte Zverev auf dem Court Philippe Chartrier im Sieger-Interview. "Ich war im ersten Satz zu defensiv und Rafael spielte hervorragend. Dann wurde er etwas nervös und ich habe meine Chancen zum Glück genutzt. Jetzt habe ich zwei freie Tage, in denen es aber auch wichtig ist, den Rhythmus beizubehalten."
Die Partie ging für Zverev denkbar schlecht los. Jodar servierte und ihm war die Nervosität zu Beginn des größten Spiels seiner noch jungen Karriere anzusehen. Er ließ zwei Breakbälle zu, musste beide Male über den zweiten Aufschlag gehen, doch Zverev nutzte seine Chancen nicht. Die Folge: Jodar gewann an Selbstvertrauen, spielte danach frei von der Seele auf und war der dominante Spieler.
Zverevs wahnsinnige Ausbeute bei Tie-Breaks in Paris
Zverev verfiel in alte Muster, in denen er in entscheidenden Matches zu viel Zeit weit hinter der Grundlinie verbracht hatte - so konnte Jodar ihn laufen lassen. Der Spanier breakte zum 4:2 und alles lief für ihn, er servierte schließlich zum Satzgewinn - und dann zitterte plötzlich sein Arm. Jodar leistete sich unerklärliche Fehler, Zverev gelang das Re-Break und es ging in den Tie-Break. Den gewann die deutsche Nummer eins mit 7:3, er besserte damit eine unglaubliche Bilanz auf: Bei den French Open hat Zverev nun 26 von 28 Tie-Breaks gewonnen.Jodar zeigte danach, was er in Paris schon so oft gezeigt hatte - dass er richtig gut mit Rückschlägen umgehen kann. Der 19-Jährige setzte Zverev unter Druck, schaffte das Auftakt-Break zwar nicht, aber glich souverän zum 1:1 aus. Doch dann brach Jodar ein und fand nicht mehr zurück ins Match. Zverev trumpfte groß auf, ließ dem spanischen Youngster überhaupt keine Chance mehr. Nachdem der erste Satz 65 Minuten gedauert hatte, war der zweite Durchgang nach nur 36 Minuten vorbei.
Zverev "unter Druck"? Davon ist gegen Jodar keine Spur
In den vorigen Runden hatte Jodar einen 1:2- und 0:2-Satzrückstand gedreht und noch spektakulär gewonnen - aber da war nicht Zverev der Gegner. Der 29-Jährige spielte extrem sicher, war aufgrund des bisher reibungslosen Verlaufs in Paris auch kräftemäßig voll da. So nahm Zverev seinem Gegner sofort den Aufschlag ab, es deutete so gut wie nichts mehr darauf hin, dass das Halbfinale am Freitag ohne ihn stattfinden könnte.Im Vorfeld der Partie hatte Tennis-Legende John McEnroe bei "TNT Sports" über Zverev gesagt: "So sehr wie jetzt wird er in seiner Karriere nie mehr unter Druck stehen." Der Grund: Die großen Favoriten sind raus, nur Zverev ist von den Topspielern übrig. Sollte er diese French Open nicht gewinnen, würde es wohl nie etwas werden mit dem ersten Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier, so die Meinung des Amerikaners.
Von dem großen Druck war bei Zverev aber nichts zu spüren. Der Arm war locker, die Beine schnell und mental war er auch richtig stark, wenn mal etwas nicht funktionierte. Das war vor allem bei dem ein oder anderen Stoppball der Fall, den Jodar locker kontern konnte. Statt sich wie früher ausufernd zu ärgern, stand aber sofort der nächste Ballwechsel im Fokus. Und den gewann er fast jedes Mal.
Matchball untermauert große Leistung von Zverev
Jodar kämpfte um jeden Ball, wieder ließ er im Angesicht der drohenden Niederlage nicht nach - doch Zverev war zu stark, auch in den wenigen brenzligen Momenten wie einer Breakchance des Spaniers beim Stand von 4:3. Die wehrte er mit einem Service-Winner ab, es folgten ein Ass und ein Vorhand-Kracher nach starkem Aufschlag zum 5:3. Kurz darauf war die Partie vorbei, Jodar ermöglichte Zverev mit drei leichten Fehlern den ersten Matchball und den nutzte der Weltranglistendritte mit einer unglaublichen Vorhand nach 2:25 Stunden."Ich will weitermachen, ich will im Turnier bleiben und will die Spiele gewinnen. Heute war es ein großer Test gegen einen starken Gegner. Ich bin im Halbfinale, darüber freue ich mich jetzt, aber es geht weiter", sagte Zverev auf dem Court Philippe Chartrier im Sieger-Interview. "Ich war im ersten Satz zu defensiv und Rafael spielte hervorragend. Dann wurde er etwas nervös und ich habe meine Chancen zum Glück genutzt. Jetzt habe ich zwei freie Tage, in denen es aber auch wichtig ist, den Rhythmus beizubehalten."
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