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USA greifen Iran erneut an

USA greifen Iran erneut an
Die USA haben nach Regierungsangaben erneut Iran angegriffen. Ziel war demnach ein Militärgelände in Bandar Abbas, von dem eine Bedrohung ausging. Die Angriffe seien "zurückhaltend und rein defensiv" gewesen. 

Das US-Militär hat ein Militärgelände in Iran angegriffen. Das berichten mehrere US-Medien unter Berufung auf Quellen im US-Verteidigungsministerium. Von dem Militärgelände sei eine Bedrohung für US-Streitkräfte und den kommerziellen Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ausgegangen, sagte ein Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Zudem seien vier Drohnen abgeschossen worden, die eine Bedrohung für die USA darstellten, erklärte ein US-Beamter.
Die angegriffene Stellung in der Stadt Bandar Abbas sei gerade dabei gewesen, eine fünfte Drohne abzufeuern. "Diese Maßnahmen waren zurückhaltend, rein defensiv und darauf ausgerichtet, die Waffenruhe aufrechtzuerhalten", hieß es weiter. Die Angaben des US-Militärs zu dem Vorfall ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Iranische Medien hatten zuvor von Explosionsgeräuschen in der Nähe von Bandar Abbas berichtet. Bandar Abbas gilt als eines der wichtigsten militärischen Zentren des Irans im Golfraum und an der Straße von Hormus. Erst kürzlich hatten iranische Medien in der Region nach nächtlichen Feuergefechten mit dem US-Militär Explosionen gemeldet.

Verhandlungen stecken fest

Seit dem 8. April herrscht im Iran-Krieg eine Waffenruhe, das Ringen um ein Abkommen zur Beendigung des Konflikts dauert an. Trump hatte ursprünglich gesagt, der Krieg würde etwa vier Wochen dauern, nun dauert der Krieg bereits drei Monate.
US-Präsident Donald Trump erklärte, er verspüre keinen Zeitdruck durch die Zwischenwahlen in den USA im November. Die iranische Führung habe sich getäuscht, wenn sie geglaubt habe, die Zwischenwahlen würden ihn zu einem Abkommen zwingen. "Die Zwischenwahlen interessieren mich nicht", sagt Trump bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus.
Laut dem Vorsitzenden des Ausschusses für Nationale Sicherheit und Außenpolitik des iranischen Parlaments, Ebrahim Azizi, will sich Iran durch Trumps Rhetorik nicht von seinen "roten Linien" abbringen lassen. Azizi benannte diese auf X. Demnach bestehe Iran auf das Recht zur Urananreicherung, die Kontrolle über die für den globalen Öl- und Gashandel wichtige Straße von Hormus sowie die Aufhebung der Sanktionen.

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