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USA greifen Ziele in Iran an

USA greifen Ziele in Iran an
Inmitten der Verhandlungen hat das US-Militär Ziele im Süden Irans angegriffen. Laut USA wurden Raketenstellungen sowie Boote attackiert, die Minen verlegen sollten. Es habe sich um "Selbstverteidigungsmaßnahmen" gehandelt. 

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben trotz der Waffenruhe im Süden Irans Raketenstellungen angegriffen. Zudem seien im Bereich der Straße von Hormus Boote attackiert worden, die Minen in der Meerenge verlegen wollten, hieß es.
Die "Angriffe zur Selbstverteidigung" dienten dem Schutz der Truppen vor Bedrohungen durch das iranische Militär, erklärte ein Sprecher des zuständige Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom). Das US-Militär übe sich im Rahmen der aktuellen Waffenruhe in Zurückhaltung, verteidige aber seine eigenen Verbände.

Iran: Berichte über Tote

Iranische Medien berichteten, es habe nach einem US-Angriff im Bereich der Insel Larak in der Straße von Hormus mehrere Tote gegeben. Das US-Militär machte zunächst keine Angaben zu möglichen Opfern und nannte keine weiteren Details.
Obwohl die Waffenruhe im Iran-Krieg weitestgehend hält, hat es rund um die Straße von Hormus schon mehrere gegenseitige Angriffe gegeben. Anfang Mai etwa attackierte der Iran US-Militärschiffe in der Meerenge mit Raketen und Schnellbooten, die USA griffen Ziele auf dem iranischen Festland an.
Zwischen beiden Ländern laufen derzeit Verhandlungen über ein dauerhaftes Ende der Kämpfe. Nach optimistischen Aussagen hatte US-Präsident Donald Trump am Sonntag die Hoffnung auf eine rasche Vereinbarung aber wieder gedämpft.

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