Irans Präsident ordnet Ende der Internet-Sperre an
Seit Kriegsbeginn blockiert Irans Regierung im Land den Zugang zum internationalen Internet. Nun hat Präsident Peseschkian die Freischaltung angeordnet. Wann das Dekret umgesetzt werden soll, bleibt jedoch offen.
Irans Präsident Massud Peseschkian hat die Freischaltung des internationalen Internets angeordnet. Das entsprechende Dekret habe er dem Kommunikationsministerium übermittelt, wurde Peseschkian von den iranischen Nachrichtenagenturen Tasnim und Fars zitiert.
Damit reagierte er auf eine Entscheidung eines "Sonderstabs", der zuvor mehrheitlich für die Freigabe gestimmt hatte. Laut Fars musste der Beschluss vor Inkrafttreten noch von Peseschkian bestätigt werden. Ein konkretes Datum für die Entsperrung wurde bislang nicht genannt. Mitte Mai hatten iranische Medien jedoch über eine mögliche Freischaltung am 5. Juni berichtet.
Offiziell begründet der Staat die Abschaltung mit Sicherheitsbedenken. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass die Führung vor allem verhindern wollte, dass Berichte, Bilder und Videos über das tatsächliche Ausmaß der Kriegsschäden sowie über die Stimmung im Land in sozialen Medien verbreitet werden.
Die Sperre hatte neben gesellschaftlichen auch erhebliche wirtschaftliche Folgen, besonders betroffen waren die mehr als eine Million Online-Händler im Land. Schon während der Proteste gegen die iranische Führung im Januar hatten die Behörden das Internet gesperrt.
Irans Präsident Massud Peseschkian hat die Freischaltung des internationalen Internets angeordnet. Das entsprechende Dekret habe er dem Kommunikationsministerium übermittelt, wurde Peseschkian von den iranischen Nachrichtenagenturen Tasnim und Fars zitiert.
Damit reagierte er auf eine Entscheidung eines "Sonderstabs", der zuvor mehrheitlich für die Freigabe gestimmt hatte. Laut Fars musste der Beschluss vor Inkrafttreten noch von Peseschkian bestätigt werden. Ein konkretes Datum für die Entsperrung wurde bislang nicht genannt. Mitte Mai hatten iranische Medien jedoch über eine mögliche Freischaltung am 5. Juni berichtet.
Nur staatlich genehmigte Webseiten erreichbar
Die Regierung hatte den Zugang zum weltweiten Internet seit Kriegsbeginn am 28. Februar nahezu vollständig blockiert. Seither war nur das sogenannte nationale Internet nutzbar, in dem ausschließlich staatlich genehmigte Webseiten erreichbar sind.Offiziell begründet der Staat die Abschaltung mit Sicherheitsbedenken. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass die Führung vor allem verhindern wollte, dass Berichte, Bilder und Videos über das tatsächliche Ausmaß der Kriegsschäden sowie über die Stimmung im Land in sozialen Medien verbreitet werden.
Die Sperre hatte neben gesellschaftlichen auch erhebliche wirtschaftliche Folgen, besonders betroffen waren die mehr als eine Million Online-Händler im Land. Schon während der Proteste gegen die iranische Führung im Januar hatten die Behörden das Internet gesperrt.
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