Bundesregierung steigt bei Panzerbauer KNDS ein
KNDS ist eine der großen Rüstungsfirmen Europas und soll an die Börse. Lange wurde um einen Einstieg der Bundesregierung bei dem deutsch-französischen Konzern gerungen. Nun gibt es eine Entscheidung.
Die Bundesregierung hat eine Entscheidung über den Einstieg beim Rüstungskonzern KNDS getroffen. Das berichten mehrere Nachrichtenagenturen übereinstimmend unter Verweis auf Regierungskreise. Damit wäre auch die Machtverteilung bei dem deutsch-französischen Unternehmen geklärt.
Den Berichten zufolge wird Deutschland bei dem noch vor dem Sommer geplanten Börsengang des Panzerbauers zunächst 40 Prozent erwerben. Der Anteil solle möglichst innerhalb von zwei bis drei Jahren auf 30 Prozent sinken. Frankreich wolle dann seinen Anteil parallel reduzieren.
KNDS-Verwaltungsratschef Tom Enders bestätigte entsprechende Angaben aus Regierungskreisen. Er begrüßte den Einstieg des Bundes, betonte aber: "Ziel muss sein, über Zeit die Staatsanteile deutlich abzuschmelzen." Am Ende sollten beide zusammen weniger als 50 Prozent halten. Nationale Sicherheitsinteressen sollten in erster Linie über Aufträge und spezifische Vereinbarungen gesichert werden und nicht über Mehrheitsbeteiligungen, sagte Enders.
KNDS ist Hersteller von Waffensystemen wie dem Kampfpanzer "Leopard 2" und soll auch den Radpanzer "Boxer" in großen Stückzahlen für die Bundeswehr produzieren. Das Unternehmen entstand durch die Fusion von Krauss-Maffei Wegmann und dem staatlichen französischen Unternehmen Nexter.
Aktuell befindet sich KNDS im Besitz der deutschen Familien hinter Krauss-Maffei Wegmann und der französischen Regierung. Die Familien wollen den milliardenschweren Börsengang zum Ausstieg nutzen.
Die Bundesregierung hat eine Entscheidung über den Einstieg beim Rüstungskonzern KNDS getroffen. Das berichten mehrere Nachrichtenagenturen übereinstimmend unter Verweis auf Regierungskreise. Damit wäre auch die Machtverteilung bei dem deutsch-französischen Unternehmen geklärt.
Den Berichten zufolge wird Deutschland bei dem noch vor dem Sommer geplanten Börsengang des Panzerbauers zunächst 40 Prozent erwerben. Der Anteil solle möglichst innerhalb von zwei bis drei Jahren auf 30 Prozent sinken. Frankreich wolle dann seinen Anteil parallel reduzieren.
KNDS-Verwaltungsratschef Tom Enders bestätigte entsprechende Angaben aus Regierungskreisen. Er begrüßte den Einstieg des Bundes, betonte aber: "Ziel muss sein, über Zeit die Staatsanteile deutlich abzuschmelzen." Am Ende sollten beide zusammen weniger als 50 Prozent halten. Nationale Sicherheitsinteressen sollten in erster Linie über Aufträge und spezifische Vereinbarungen gesichert werden und nicht über Mehrheitsbeteiligungen, sagte Enders.
Deutschland und Frankreich gleichberechtigt
Vereinbart ist laut der Berichte, dass die Stimmrechte zwischen den beiden staatlichen Großaktionären unabhängig vom Anteilsbesitz gleich blieben. Wichtige Entscheidungen zu Arbeitsplätzen oder Standorten könnten also nur gemeinsam getroffen werden.KNDS ist Hersteller von Waffensystemen wie dem Kampfpanzer "Leopard 2" und soll auch den Radpanzer "Boxer" in großen Stückzahlen für die Bundeswehr produzieren. Das Unternehmen entstand durch die Fusion von Krauss-Maffei Wegmann und dem staatlichen französischen Unternehmen Nexter.
Aktuell befindet sich KNDS im Besitz der deutschen Familien hinter Krauss-Maffei Wegmann und der französischen Regierung. Die Familien wollen den milliardenschweren Börsengang zum Ausstieg nutzen.
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