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SC Freiburg stößt Tor zum Halbfinale nach Sieg gegen Vigo weit auf

SC Freiburg stößt Tor zum Halbfinale nach Sieg gegen Vigo weit auf
Der SC Freiburg hat im Hinspiel des Europa-League-Viertelfinals gegen Celta Vigo eine starke Partie absolviert. Die Elf von Julian Schuster fährt nun im Vorteil nach Spanien. 

Der SC Freiburg hat das Hinspiel des Viertelfinals in der Europa League mit 3:0 (2:0) gegen Celta Vigo gewonnen. Im Freiburger Stadion trafen Vincenzo Grifo (10. Spielminute), Niklas Beste (31.) und Matthias Ginter (78.) für die Breisgauer. Durch den hochverdienten Sieg ist das Halbfinale des zweithöchsten europäischen Wettbewerbs für den Sportclub zum Greifen nah, es wäre einer der größten Erfolge der Vereinsgeschichte.
"Eine tolle Leistung, wirklich sehr reif, sehr erwachsen, sehr sicher", sagte der glückliche Grifo nach dem Spiel im SWR-Interview. "Wir haben Vigo auch wirklich keine Luft gelassen", so der 33-Jährige. Freiburgs Maximilian Eggestein zeigte sich nach der Partie schon mit vollem Fokus auf das Rückspiel in Vigo am Donnerstag: "Zwei von vier Halbzeiten sind gespielt", gab der Mittelfeldspieler zu bedenken.

Vincenzo Grifo sorgt für den Freiburger Traumstart

Nach dem Anpfiff dauerte es nur vier Minuten, bis die Freiburger den ersten Schuss aufs Tor der Spanier verbuchten. Maximilian Eggestein scheiterte mit seinem Versuch an Torhüter Ionut Andrei Radu. Wenig später war der Schlussmann Vigos dann aber chancenlos: Nach einer tollen Einzelaktion von Johan Manzambi stoppte Vincenzo Grifo den Ball und schlenzte ihn von der Grenze des Strafraums unhaltbar zum 1:0 für den Sportclub ins Netz.
Unter den Augen von Trainer-Legende Christian Streich waren die Freiburger auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte spielbestimmend. In der 32. Minute legte der offensive Mittelfeldspieler Niklas Beste das 2:0 nach. Er verwertete eine sehenswerte Vorlage von Igor Matanovic. Der starke Manzambi schieterte wenig später sogar noch am Pfosten und ließ das mögliche 3:0 so liegen (34.). Bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Glenn Nyberg aus Schweden blieben die Gäste aus Vigo ohne nennenswerte Torchance.

Ginter entscheidet das Hinspiel per Kopf

Auch in die zweite Hälfte startete Freiburg dominant. Klare Tormöglichkeiten blieben bei eher überschaubarem Spieltempo aber erstmal aus. Auch nach 70 Minuten stand für den Tabellensechsten der Spanischen La Liga keine klare Chance zu Buche. Erst dann strahlte Vigo-Kapitän Borja Iglesias mal Torgefahr aus. Sein Schuss von der Strafraumkante ging aber knapp übers Tor.

Wer glaubte, dass Vigo nun eine Schlussoffensive starten würde, sah sich getäuscht. Stattdessen traf der SC Freiburg wenig später zum 3:0. Matthias Ginter stieg nach einer Ecke am höchsten und überwand mit einem wuchtigen Kopfball den zu passiven Radu. Die Spanier hatten zwar noch eine Chance, den Rückstand wieder zu verkürzen, der eingewechselte Fer Lopez traf aber frei im Freiburger Strafraum den Ball nicht richtig. Sein Abschluss ging neben das Tor (86.).

Noch dickeres Polster fürs Rückspiel war möglich

Und der Sieg der Freiburger wäre fast noch höher ausgefallen. Der eingewechselte Lucas Höler traf kurz vor Schluss noch den Pfosten (88.) - ein 4:0 für den SC Freiburg wäre durchaus verdient gewesen.
Das Rückspiel in Vigo findet am Donnerstag (16.04., 18:45 Uhr, live im Audiostream auf swr.de/sport) statt. Dann will die Mannschaft von Julian Schuster den Einzug ins Halbfinale amtlich machen. Dazwischen trifft Freiburg noch in der Bundesliga auf Mainz 05 (12.04., 19:30 Uhr, live im Audiostream auf swr.de/sport).

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