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Pakistan setzt Angriffe auf Afghanistan aus

Pakistan setzt Angriffe auf Afghanistan aus
Pakistan und Afghanistan haben sich in dem seit Monaten schwelenden Konflikt auf eine vorübergehende Feuerpause geeinigt. Anlässlich des Fastenmonats Ramadan spricht Pakistan von einer Geste des guten Willens. 

Zum Ende des Fastenmonats Ramadan wollen Pakistan und Afghanistan ihre gegenseitigen Angriffe aussetzen. Das teilten beide Länder mit.
Pakistans Informationsminister Attaullah Tarar schrieb auf X, die Feuerpause sei eine Geste des guten Willens und entspreche islamischen Normen. Sie erfolge auf eigene Initiative sowie auf Bitten Saudi-Arabiens, Katars und der Türkei und gelte ab Mitternacht bis zum 23. März.
Sollte es zu Angriffen oder terroristischen Vorfällen in Pakistan kommen, würden die militärischen Einsätze wieder aufgenommen, kündigte Tarar an. Der Sprecher der afghanischen Taliban-Regierung, Sabiullah Mudschahid, bestätigte die Feuerpause wenig später.

Andauernder Konflikt zwischen Nachbarländern

Afghanistan warf Pakistan zu Beginn der Woche einen Angriff auf eine Klinik vor, der mehr als 400 Menschen das Leben gekostet habe. Pakistan bestreitet das. Unabhängige Überprüfungen waren zunächst nicht möglich.
Afghanistan und Pakistan sind über eine 2.611 Kilometer lange Grenze voneinander getrennt, die Afghanistan nicht offiziell anerkennt. Die Spannungen zwischen Afghanistan und Pakistan sind seit Monaten erhöht. Immer wieder kommt es zu Angriffen beider Seiten. Vereinbarte Feuerpausen wurden wiederholt gebrochen.

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