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Robert Andrich kämpft gegen Arsenal und um die WM

Robert Andrich kämpft gegen Arsenal und um die WM
Der Leverkusener Kapitän Robert Andrich ist in eine Chefrolle bei der Werkself hineingewachsen. In der Champions League, im Achtelfinal-Rückspiel gegen Arsenal London, spielt der 31-Jährige auch um seine Teilnahme an der WM im Sommer. 

Kurz nachdem der Ball seinen Fuß verlassen hatte, da ahnte Robert Andrich schon das Unheil. Sein Querpass landete bei Münchens Stürmer Michael Olise und wenige Sekunden später zum 1:1-Endstand im Leverkusener Tor.
Ein verhängnisvoller Fehler des eigentlich so zuverlässigen und fehler-unanfälligen Bayer-04-Kapitäns, der damit die Hoffnungen auf das Erreichen der Champions League der Rheinländer deutlich dämpfte. Der Abstand auf den Bundesliga-Tabellenvierten VfB Stuttgart beträgt bereits fünf Punkte.

Antreiber, Ansprechpartner, Teamplayer

Aber: Noch ist die europäische Königsklasse keine Utopie, im Gegenteil, die Werkself ist noch mitten drin: Am Dienstagabend (ab 21 Uhr im Audio-Stream und im Ticker bei sportschau.de) kämpft Leverkusen beim FC Arsenal um das Erreichen des Viertelfinales. Das Hinspiel endete 1:1.
Und Andrich dürfte trotz des jüngsten, schwerwiegenden Faupax wieder eine entscheidende Rolle dabei spielen, die Bayer-Mannschaft auch in London in hektischen Phasen zu sortieren und auf dem Feld anzuleiten.
Der 31 Jahre alte Defensivspezialist ist in in den letzten Wochen und Monaten in eine Schlüsselrolle bei der Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand hinein gewachsen. Er gilt innerhalb des Teams als Antreiber, Ansprechpartner, Teamplayer. Er ist beliebt im Team, wird als Führungspersönlichkeit wahrgenommen. Auch wenn er mal die Leistung der Leverkusener in der Öffentlichkeit kritisiert.

Ersatz von Xhaka

Im unglücklich geendeten Hinspiel gegen die "Gunners" erzielte Andrich nicht nur die Führung, sondern war auch der Anführer des Leverkusener Teams. "Er hat ein super Spiel gemacht, super. Großes Lob für Rob", sagte Hjulmand vor gut einer Woche.
Nach der Meistersaison ist Andrich der Mann, der der Anker des Spiels sein soll. Allerdings als Abwehrchef. Granit Xhaka, der zuvor dominierende Gestalter im Leverkusener Gefüge, spielte dagegen im zentralen Mittelfeld und zog dort die Fäden. Damals war Andrich zumeist der Ersatz des Schweizers - jetzt ist er in einer Chefrolle, steht in jedem Spiel auf dem Platz. Diesem Anspruch muss er nun gerecht werden.

Bundestrainer vor Ort

"Wir fahren mit Hoffnung nach London", sagte Hjulmand nach der gefühlten 1:1-Niederlage gegen die Bayern. Für Andrich die Gelegenheit, sich auf höchstem europäischen Niveau für die Teilnahme an der WM im kommenden Sommer bei Julian Nagelsmann nachdrücklich zu empfehlen. "Ich glaube, dass ich gezeigt habe, was ich kann und was er an mir hat", sagte Andrich jüngst.
Zuletzt hatte der Leverkusener zum Bundestrainer persönlich Anfang des Jahres Kontakt, wie Andrich berichtete. Das Hinspiel gegen die "Gunners" in Leverkusen hatte sich Nagelsmann live vor Ort angesehen. Ob der Bundestrainer von Andrichs Leistung ebenso begeistert war wie Hjulmand, ist bisher allerdings nicht überliefert.

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