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Deutschland auch gegen USA chancenlos

Deutschland auch gegen USA chancenlos
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei den Paralympics schon vor dem letzten Gruppenspiel keine Chance mehr auf das Halbfinale. Gegen die USA gab es die zweite heftige Pleite. 

Die deutsche Eishockey-Mannschaft hat auch ihr zweites Vorrundenspiel bei den Paralympics verloren. Gegen den großen Gold-Favoriten USA gab es am Montagabend (09.03.2026) in Mailand eine deutliche 0:13-Niederlage (0:6, 0:5, 0:2). Nach der ebenfalls klaren 0:12-Pleite gegen China in der ersten Partie hat Team D damit bereits vor dem letzten Gruppenspiel gegen Gastgeber Italien am Dienstag (10:05 Uhr) keine Chancen mehr auf das Halbfinale.

Farmer trifft nach 58 Sekunden

Die USA brauchten keine Minute, um in Führung zu gehen. Superstar Declan Farmer erzielte nach 58 Sekunden das 1:0 für sein Team. Mit einem präzisen Schuss von der linken Seite legte der 28-Jährige nur wenig später nach (3. Minute).

Wie schon gegen China zeigte sich der Klassenunterschied bereits früh. Die Rahmenbedingungen zwischen der deutschen Mannschaft und den Top-Nationen gehen weit auseinander. In den USA, Kanada oder China wird Para Eishockey professionell gespielt, die Teams trainieren teilweise mehrmals täglich. Die deutschen Spieler sind hingegen allesamt Amateure und trainieren nach Feierabend.

6:0 zur ersten Pause

Insbesondere Farmer zeigte der Mannschaft von Bundestrainer Peter Willmann bereits in der Anfangsphase früh die Grenzen auf. In der 7. Minute traf der Stürmer aus Tampa mit seinem dritten Treffer zum 3:0. Tore von David Eustace (8.+10.) und Kayden Beasley (15.) erhöhten die Führung zur ersten Drittelpause auf 6:0.

Hoffnung auf versöhnlichen Abschluss am Dienstag

Nach dem Seitenwechsel war es Brett Bolton (19.), der den Torreigen wiedereröffnete. Jack Wallace (19.), Eustace (20.) und Farmer (22.) setzten ihn fort. Bereits nach gut 20 Minuten war das Ergebnis damit zweistellig. Bis zur letzten Drittelpause erhöhte Bolton (22.) noch auf 11:0. Das Tempo der US-Amerikaner war der deutschen Mannschaft mehrere Gänge zu hoch.
Im letzten Drittel gingen die USA es dann deutlich gemächlicher an und schonten ihre Kräfte fürs letzte Gruppenspiel gegen China und das Halbfinale. Dennoch baute das Team von Trainer David Hoff seinen Vorsprung bis zur Schlusssirene weiter aus. Beasley (33.) und Wallace (39.) erzielten die Treffer 12 und 13.
Deutschland spielt nun in der Zwischenrunde um die Plätze fünf bis acht. Nächster Gegner ist am Dienstag Italien.
So funktioniert Para Eishockey
Sledge-Eishockey gehört zu den großen Attraktionen bei Winterspielen. Wichtigster Unterschied zum Stehend-Eishockey ist die Ausrüstung. Die Spieler bewegen sich auf Kufen-Schlitten fort und haben in jeder Hand kurze Schläger, an deren Enden Spikes zur Fortbewegung befestigt sind. Eine Team besteht aus fünf Spielern. Männer und Frauen spielen zusammen. Die Spielzeit beträgt 3x15 Minuten.

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