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++ Israel attackiert Vororte von Beirut ++

++ Israel attackiert Vororte von Beirut ++
Israel hat mit Angriffen auf die Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut begonnen. Auch Teheran wurde wieder angegriffen. Laut US-Präsident Trump hat der Iran einen Großteil seines Raketen-Arsenals bereits verloren. Die Entwicklungen im Liveblog.
Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:
04:22 Uhr

Selenskyj: Haben wegen Irans Drohnen Hilfsanfrage der USA bekommen

Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj haben die USA angesichts des Iran-Kriegs um Unterstützung beim Schutz gegen feindliche iranische Shahed-Drohnen gebeten. "Wir haben eine Anfrage der USA für spezifische Unterstützung zum Schutz gegen Shaheds in der Nahost-Region bekommen", bestätigte Selenskyj auf der Plattform X. Er habe Anweisungen gegeben, die notwendigen Mittel bereitzustellen und die Präsenz ukrainischer Spezialisten zu gewährleisten, schrieb der Präsident weiter. "Die Ukraine hilft Partnern, die zur Gewährleistung unserer Sicherheit und zum Schutz des Lebens unserer Bevölkerung beitragen."
Selenskyj hatte zuletzt angesichts der vielen Angriffe mit iranischen Drohnen Staatschefs in den betroffenen Ländern der Golfregion die Hilfe von ukrainischen Experten bei der Abwehr der Flugobjekte angeboten. Auch von US-Seite seien Anfragen eingegangen, sagte er, ohne Details zu nennen. Die vergleichsweise kostengünstigen Drohnen vom Typ Shahed wurden zunächst vom Iran entwickelt, inzwischen baut auch Russland Modelle.


03:29 Uhr

Israel fliegt neue Attacken auf Teheran

Israel hat am Morgen erneut Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran angegriffen. Das Militär sprach von "Angriffen gegen die iranische Terrorregime-Infrastruktur in Teheran". Das iranische Staatsfernsehen berichtete von Explosionen in mehreren Gebieten der Stadt.
03:10 Uhr

Hisbollah fordert Israelis zum Verlassen von Grenzorten auf

Die libanesische Hisbollah-Miliz fordert die israelischen Anwohner zur Räumung von Grenzorten auf. In einer auf ihrem Telegram-Kanal auf Hebräisch veröffentlichten Nachricht heißt es, dass alle Ortschaften in einem Umkreis von fünf Kilometern zur Grenze geräumt werden müssen. Die aktuellen Angriffe des israelischen Militärs würden nicht unbeantwortet bleiben, so die Terrororganisation.
03:08 Uhr

Etihad nimmt eingeschränkten Flugverkehr wieder auf

Die Fluggesellschaft Etihad Airways nimmt vom 6. bis 19. März den kommerziellen Flugbetrieb teilweise wieder auf. Zu den wichtigsten Zielen von und nach Abu Dhabi gehören demnach unter anderem Kairo, Delhi, London, Frankfurt, New York, Paris, Moskau, Toronto und Zürich, wie das Unternehmen mitteilt.
00:35 Uhr

Hegseth: Einsatz "so lange wie nötig"

Im Krieg gegen den Iran sehen sich die USA haushoch überlegen und für einen längeren Einsatz gewappnet. "Wir haben keinen Mangel an Munition", sagte Verteidigungsminister Pete Hegseth bei einer Pressekonferenz. Die Vorräte an offensiven und defensiven Waffen ermöglichten es, die Kampagne "so lange aufrechtzuerhalten, wie es nötig ist". Er trat damit Befürchtungen einiger Demokraten entgegen, die sich zuletzt besorgt über die große Menge Munition gezeigt hatten, die die USA in dem Krieg einsetzen. Die Regierung im Iran habe sich verkalkuliert, wenn sie davon ausgehe, dass Washington den Einsatz nicht langfristig durchhalten könne, sagte Hegseth weiter. "Das ist eine sehr üble Fehleinschätzung".
Hegseth betonte, eine Ausweitung der militärischen Ziele im Iran werde es nicht geben. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump in einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, die USA müssten bei der Auswahl der nächsten Führungsperson des Landes mithelfen. Hegseth fügte hinzu, Trump rede angesichts der laufenden Militäroperation bereits "ein gewichtiges Wort mit", wer den Iran regiere. Dem Pentagon zufolge zielt die Militäraktion darauf ab, die Offensivraketen, die Raketenproduktion und die Marine des Iran zu zerstören. Zudem soll Teheran am Bau einer Atombombe gehindert werden.
00:18 Uhr

USA: Mehr als 30 iranische Schiffe zerstört

Die US-Streitkräfte haben im Krieg gegen den Iran nach eigenen Angaben bislang über 30 Schiffe versenkt. Darunter befinde sich auch ein Drohnenschiff, teilte das Militär mit. Die Zahl der iranischen Angriffe mit ballistischen Raketen sei seit Kriegsbeginn um 90 Prozent zurückgegangen, sagte der Oberbefehlshaber des US-Zentralkommandos (Centcom), Admiral Brad Cooper.
00:12 Uhr

Trump: Die meisten iranischen Raketen sind zerstört

Die Luftabwehr und die Raketen des Irans sind nach der Darstellung von US-Präsident Donald Trump bereits ganz oder in großen Teilen zerstört. "Sie haben also keine Luftwaffe mehr, sie haben keine Luftabwehr mehr. Alle ihre Flugzeuge sind weg", sagte Trump in Washington. Zudem seien ihre Raketen zu 60 und ihre Abschussvorrichtungen zu 64 Prozent ausgeschaltet, sagte er. "Sobald sie eine Rakete abschießen, wird die Abschussrampe innerhalb von vier Minuten getroffen." Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben nicht. Neben dem Nuklearprogramm und der Marine hatte die US-Regierung das Raketenprogramm des Irans zuvor als wichtigstes Kriegsziel genannt.
00:11 Uhr

US-Repräsentantenhaus lehnt Resolution zum Iran-Krieg ab

Nach dem Senat hat auch das US-Repräsentantenhaus eine Resolution abgelehnt, die dem Kongress mehr Mitsprache im Krieg gegen den Iran gegeben hätte. Das Ergebnis fiel wie im Senat tags zuvor knapp aus: 212 Abgeordnete stimmten für, 219 gegen die Resolution.


00:09 Uhr

Israel: Tötung Chameneis von Völkerrecht gedeckt

Israel hat die Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei als vereinbar mit dem Völkerrecht bezeichnet. Gemäß dem Völkerrecht könnten Kommandeure, "die während eines Krieges die Streitkräfte befehligen, legitime militärische Ziele darstellen", erklärte der für die internationale Presse zuständige israelische Armeesprecher Nadav Shoshani auf X. Chamenei sei als Oberbefehlshaber der iranischen Streitkräfte die "höchste militärische Autorität" im Iran gewesen. Er habe "den Einsatz von Gewalt gegen Israel" angeordnet sowie die Finanzierung und Bewaffnung der mit dem Iran verbündeten Milizen in der Region, unter ihnen die Hisbollah im Libanon und die Huthis im Jemen, überwacht.
Der Angriff auf Chamenei sei ausgeführt worden, als dieser "in Begleitung anderer hochrangiger iranischer Militärs war, die ebenfalls legitime militärische Ziele darstellten", erklärte Shoshani. Laut iranischen Staatsmedien waren bei dem Angriff aber auch Chameneis Frau, einer ihrer Schwiegersöhne und zwei ihrer minderjährigen Enkelkinder getötet worden.
00:07 Uhr

Israel attackiert Ziele im Libanon

Nach einem Fluchtaufruf für einen Großteil der Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut hat Israels Militär am Abend dort erste Angriffe geflogen. Die Armee habe Infrastruktur der Terrororganisation Hisbollah ins Visier genommen, teilte das israelische Militär mit. Einwohner berichteten von lauten Explosionen und aufsteigendem schwarzem Rauch nach einem Angriff in dem Viertel Haret Hreik. Auch aus anderen Gegenden der Stadt gab es Berichte über Angriffe.
Israels Armee hatte die Bewohner mehrerer Gegenden, darunter Haret Hreik, am Nachmittag dazu aufgefordert, diese zu verlassen. Es war das erste Mal, dass das israelische Militär eine Warnung für ein Gebiet dieser Größe in der Gegend ausgab. Bisher bezogen sich derartige Aufrufe auf bestimmte Wohnhäuser oder deutlich kleinere Gebiete in den Vororten.
Die betroffenen Viertel gelten als Hochburg der proiranischen Hisbollah-Miliz. Sie sind aber auch dicht besiedelte Wohngebiete. Die Hisbollah hatte in der Nacht zu Montag begonnen, als Reaktion auf die Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ali Chamenei Raketen auf Israel zu schießen. Seitdem greift auch Israels Militär als Reaktion in mehreren Teilen des Landes wieder massiv Ziele im Libanon an.

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