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Tausende zeigen Solidarität mit der Ukraine

Tausende zeigen Solidarität mit der Ukraine
In Berlin haben Tausende Menschen bei Gedenkveranstaltungen an die Opfer des Ukraine-Kriegs erinnert. Bei der Veranstaltung am Brandenburger Tor, die unter dem Motto "Für Europas Zukunft" stand, kamen etwa 5.000 Teilnehmer zusammen. 

Am vierten Jahrestag des russischen Großangriffs auf die Ukraine ist am Dienstag auch in Berlin und Brandenburg bei mehreren Gedenkveranstaltungen an die Opfer erinnert worden.

An einer Demonstration am Abend vom Berliner Lustgarten zum Brandenburger Tor beteiligten sich laut Polizei ungefähr 5.000 Menschen. Nach Einschätzung der Veranstalter waren es noch deutlich mehr. Die Solidaritätsdemonstration für die Ukraine stand unter dem Motto "Für Europas Zukunft". Aufgerufen hatte dazu der ukrainisch-deutsche Verein Vitsche.

"Wir Europäer müssen verstehen, dass Frieden nicht vom Himmel fällt, dass Frieden erkämpft werden muss", sagte der ukrainische Botschafter Oleksii Makeiev in seiner Rede direkt vor dem blau-gelb angestrahlten Brandenburger Tor. Makeiev bedankte sich ausdrücklich für Unterstützung aus Deutschland, das inzwischen der wichtigste Unterstützer der Ukraine sei. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) erinnerte an die erst 2023 geschlossene Partnerschaft mit der ukrainischen Hauptstadt Kiew. "Wir glauben fest daran, dass Kiew in Zukunft auch eine Stadt der Freiheit sein wird – und die Ukraine ein freies Land", sagte er.

Friedensgebet mit Bundespräsident Steinmeier

Bereits am Morgen versammelten sich Politikerinnen und Politiker zu einem Friedensgebet in der Französischen Friedrichstadtkirche am Berliner Gendarmenmarkt. Die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland für Berlin, Anne Gidion, erinnerte an das Leid der Menschen in der Ukraine und würdigte ihre Kraft zur Verteidigung.

Unter den Teilnehmern waren neben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auch Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) und der Botschafter der Ukraine in Deutschland, Oleksii Makeiev.

Unter dem Motto "Nein zum russischen Imperialismus!" war um 17 Uhr ein Protestmarsch vom Russischen Haus zum Lustgarten geplant. Ein "stiller Trauerweg" für die Opfer des Krieges sollte um 18 Uhr – wie an jedem 24. des Monats – von der ukrainischen zur russischen Botschaft führen.

Gedenkveranstaltungen in Brandenburg

In Potsdam sollte gegen 17 Uhr auf dem Alten Markt demonstriert werden. Für 18 Uhr war ein Gedenkgottesdienst in der Garnisonkirche angekündigt.

In Frankfurt (Oder) war um 17 Uhr am Rathaus eine Kundgebung unter dem Motto "Licht in der Dunkelheit" angekündigt.

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