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Erneut tödliches Zugunglück in Spanien

Erneut tödliches Zugunglück in Spanien
Knapp drei Tage nach dem katastrophalen Zugunglück in Südspanien mit mehr als 40 Todesopfern ist es in dem Land erneut zu einem tödlichen Unfall im Bahnverkehr gekommen. Der Unfall ereignete sich etwa 40 km von Barcelona entfernt. 

In Spanien ist es erneut zu einem Zugunglück gekommen. Dabei starb in Katalonien im Nordosten des Landes der Lokführer. Mehr als 30 Menschen wurden verletzt, vier von ihnen schwer.
Auf Bildern von Onlinemedien war die zerstörte Frontpartie des Zuges zu sehen. 20 Krankenwagen und Dutzende Sanitäter sowie Helfer seien an der Unglücksstelle nahe dem Ort Gelida östlich von Barcelona im Einsatz, teilte der Zivilschutz Kataloniens auf X mit.
Demnach war eine Stützmauer während eines heftigen Sturms mit starkem Regen auf die Gleise gestürzt und traf auch den Zug der Linie R4 im Nahverkehrsnetz Rodalies. Gerade in den Abendstunden sind diese Züge an Wochentagen voll besetzt.

Wenige Tage nach Unglück mit 42 Toten

Die Behörden hatten in einigen Gebieten Kataloniens wegen des starken Sturms "Harry" mit Windgeschwindigkeiten bis zu 80 Kilometer pro Stunde und starken Niederschlägen Alarmstufe Rot ausgerufen.
Dabei war zuvor schon ein anderer Rodalies-Nahverkehrszug der Linie R2 weiter nördlich nahe dem Ort Blanes wegen eines Erdrutsches entgleist. Der Zug verlor eine Achse, über Verletzte wurde nichts mitgeteilt.
Der Unfall ereignete sich knapp drei Tage nach einer Kollision und Entgleisung eines Hochgeschwindigkeitszuges in der Nähe von Adamuz in der südlichen Provinz Córdoba, bei der 42 Menschen ums Leben kamen.

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