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Grundsatzeinigung für neue Gaskraftwerke

Grundsatzeinigung für neue Gaskraftwerke
Um die Versorgungssicherheit mit Strom zu gewährleisten, sollen in Deutschland neue Gaskraftwerke gebaut werden. Die Regierung will das fördern - und noch 2026 Kraftwerke für zwölf Gigawatt ausschreiben. 

In Deutschland soll in diesem Jahr der Startschuss für den Bau neuer Gaskraftwerke fallen. Zur Versorgungssicherheit mit Strom will die Bundesregierung 2026 neue Kraftwerkskapazitäten mit einer Leistung von insgesamt zwölf Gigawatt ausschreiben. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium nach einer Grundsatzeinigung mit der EU-Kommission mit.
Mit der Verständigung sei der Weg für eine gesicherte Stromversorgung und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie geebnet, sagte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). Geplant sei eine milliardenschwere staatliche Förderung.

Kraftwerke sollen bis 2045 klimaneutral betrieben werden

Die neuen Kraftwerke sind nach Darstellung der Regierung notwendig, um die Versorgungssicherheit nach dem Atomausstieg und im Zuge des schrittweisen Kohleausstiegs zu gewährleisten. Die Strategie soll dazu beitragen, das Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2045 einzuhalten. Alle neuen Gaskraftwerke müssen demnach von Beginn an für eine Umrüstung auf Wasserstoff ausgelegt sein.
Die Anlagen sollen spätestens 2031 in Betrieb gehen und dann einspringen, wenn Sonne und Wind nicht ausreichend Strom liefern. Von den zwölf Gigawatt sind zehn Gigawatt für Anlagen vorgesehen, die bei Bedarf auch unter widrigen Bedingungen über einen längeren Zeitraum ununterbrochen Strom liefern können. Zwei Gigawatt sollen technologieoffen vergeben werden.

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