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Papst Leo XIV. schließt letzte Heilige Pforte

Papst Leo XIV. schließt letzte Heilige Pforte
Erst betete der Pontifex vor dem Petersdom, dann schloss er feierlich die letzte kunstvoll verzierte Tür: Papst Leo XIV. hat in Rom das sogenannte Heilige Jahr beendet. Viele Römerinnen und Römer ziehen eine positive Bilanz. 

Papst Franziskus hatte die Heilige Pforte am Petersdom in Rom geöffnet, an Weihnachten vor einem Jahr. Nun hat sein Nachfolger, Papst Leo XIV., diese Pforte in einem großen Festgottesdienst wieder geschlossen - als letzte der insgesamt fünf Heiligen Pforten in Rom.
Leo erinnerte an die rund 33 Millionen "Pilger der Hoffnung", die in diesem Heiligen Jahr nach Rom gekommen sind. Über das Jahr verteilt standen nahezu wöchentlich Veranstaltungen auf dem Programm für die unterschiedlichsten Gruppen der Gesellschaft, auch für Jugendliche und LGBTQ-Gruppen.

Viele Anwohner ziehen positive Bilanz

Nach dem Tod von Papst Franziskus im April führte Papst Leo nach seiner Wahl am 8. Mai das Programm weiter. Rom hat während des "Giubileos", des sogenannten Heiligen Jahres, ein Stück weit sein Erscheinungsbild verändert: Neue Fußgängerzonen und Plätze sind entstanden. Der Müll wurde erfolgreicher beseitigt als in manch anderen Jahren. Die Metrolinie C ist - wenn auch mit einiger Verspätung - nun durchgehend befahrbar.
Viele Römerinnen und Römer ziehen eine positive Bilanz - auch wenn die vielen Besucher die Mietpreise in die Höhe getrieben haben. Wer nicht durch eine der Heiligen Pforten geschritten ist und den Sündenerlass verpasst hat, muss bis zur nächsten Chance nicht allzu lange warten: 2033 soll das nächste Heilige Jahr stattfinden. 2.000 Jahre, nachdem Jesus laut Überlieferung gestorben und auferstanden sein soll. 

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