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Frachter hat Anker wohl über Meeresboden geschleift

Frachter hat Anker wohl über Meeresboden geschleift
Der finnischen Polizei zufolge hat ein in der Ostsee beschlagnahmtes Schiff seinen Anker kilometerlang über den Meeresboden schleifen lassen - bis er ein Unterwasserkabel beschädigte. 

Ein wegen der Beschädigung eines Unterwasserkabels zwischen Finnland und Estland beschlagnahmter Frachter hat laut Ermittlern seinen Anker mehrere Kilometern über den Meeresboden schleifen lassen. "Es gibt Grund zu der Annahme, dass der Anker und die Ankerkette des Schiffes 'Fitburg' mindestens mehrere Dutzend Kilometer lang über den Meeresboden geschleift sind, bevor sie den Ort der Beschädigung erreichten", erklärte die finnische Polizei. 
Das Schiff war am 31. Dezember beschlagnahmt worden, 14 Besatzungsmitglieder wurden festgenommen. Die "Fitburg" fährt unter der Flagge des Karibikstaats Sankt Vincent und den Grenadinen und war auf dem Weg vom russischen St. Petersburg nach Haifa in Israel. Die finnische Polizei ermittelt nach eigenen Angaben in Kooperation mit internationalen Behörden wegen "schwerer Sachbeschädigung, versuchter schwerer Sachbeschädigung und schwerer Störung der Telekommunikation".

Schattenflotte im Verdacht

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind in der Ostsee immer wieder wichtige Telekommunikations- und Stromkabel beschädigt worden. Fachleute gehen davon aus, dass es sich um hybride Angriffe im Auftrag Russlands handelt.
Als mutmaßliche Verursacher stehen oft Schiffe der sogenannten Schattenflotte unter Verdacht. Mit diesen oft veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffen umgeht Russland das im Zuge des Ukraine-Kriegs verhängte Öl-Embargo. Die NATO verstärkte wegen der Serie mutmaßlicher Sabotageakte in der Ostsee ihre Patrouillen.

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