Spahn warnt vor Corona-Übermut: „Die Gefahr einer zweiten Welle ist real“
Alle Bürgerinnen und Bürger sollen Abstand halten, sich an die empfohlenen Hygienemaßnahmen halten und überall dort, wo es in geschlossenen Räumen empfohlen sei, die Alltagsmasken tragen.Deutsche Partytouristen auf MallorcaMit Blick auf die Lage auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca äußerte sich Spahn besorgt. Dort sollen Hunderte Touristen am Freitagabend am Partystrand Ballermann in Playa de Palma unter Missachtung der Vorsichtsmaßnahmen hemmungslos gefeiert haben.„Die Gefahr einer zweiten Welle ist real“, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters den CDU-Politiker.
„Wir müssen sehr aufpassen, dass der Ballermann nicht ein zweites Ischgl wird.“
Feiern im österreichischen Skiort Ischgl gelten als einer der Ausgangspunkte für die Verbreitung des Coronavirus auch in Deutschland.„Ich bin jetzt wirklich kein Spielverderber oder Spaßverderber oder Feierverächter – aber es ist halt grad nicht die Zeit dafür.“
Gleichzeitig betonte Spahn, es müsse nicht automatisch mit einer zweiten Welle im Herbst oder Winter gerechnet werden. Man habe besser gelernt, mit dem Virus zu leben, und man wisse auch mehr über Coronavirus.„Die meisten wissen, dass Gruppenreisen zum Ballermann, dass Großveranstaltungen, dass Umarmen zur Begrüßung oder das Einkaufen ohne Maske momentan keine guten Ideen sind“, so der Minister.
CoronavirusDie Weltgesundheitsorganisation hatte am 11. März den Ausbruch des neuen Covid-19-Erregers als Pandemie eingestuft.Weltweit wurden laut der Johns-Hopkins-Universität (JHU) bereits mehr als 12,9 Millionen Menschen mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert. Bisher wurden demnach 570.375 Todesopfer registriert.In Deutschland wurden der Uni zufolge 200.075 Covid-19-Fälle festgestellt. 9074 Patienten starben an der neuartigen Krankheit.
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