Situation unter Kontrolle - aber keine Entwarnung
Der Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff beschäftigt die Gesundheitsbehörden seit Tagen. Nun wurde ein Spanier positiv auf den Erreger getestet. Vier deutsche Passagiere sind derweil in ihren Heimatregionen angekommen.
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mittlerweile von insgesamt elf Fällen aus. Neun Menschen seien positiv auf das Virus getestet worden - darunter ein Spanier, der sich in einem Militärkrankenhaus in Madrid in Quarantäne befinde.
Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Spaniens Ministerpräsidenten Pedro Sánchez betonte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus erneut, dass die Gefahr einer größeren internationalen Ausbreitung gering sei. Allerdings sei es möglich, dass in den kommenden Wochen weitere Fälle entdeckt würden. "Unsere Arbeit ist noch nicht vorbei", so Tedros.
Von den am Montag nach Deutschland gebrachten vier Passagieren des Schiffes zeigte zunächst keiner Symptome. "Während der nächsten Wochen werden die Kontaktpersonen kontinuierlich und engmaschig auf Symptome überwacht", hieß es vom Bundesgesundheitsministerium. Eine weitere Person aus Niedersachsen befindet sich laut niedersächsischem Landesgesundheitsamt im Ausland und steht unter der Aufsicht der dortigen Gesundheitsbehörden - habe sich aber offenbar nicht angesteckt.
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mittlerweile von insgesamt elf Fällen aus. Neun Menschen seien positiv auf das Virus getestet worden - darunter ein Spanier, der sich in einem Militärkrankenhaus in Madrid in Quarantäne befinde.
Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Spaniens Ministerpräsidenten Pedro Sánchez betonte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus erneut, dass die Gefahr einer größeren internationalen Ausbreitung gering sei. Allerdings sei es möglich, dass in den kommenden Wochen weitere Fälle entdeckt würden. "Unsere Arbeit ist noch nicht vorbei", so Tedros.
WHO empfiehlt lange Überwachung
Die WHO empfiehlt eine strenge Überwachung der Menschen bis zum 21. Juni. In Deutschland befindet sich unter anderem ein Passagier aus dem Großraum Berlin in häuslicher Isolation, auch für eine Person aus Sachsen wurden sechs Wochen häusliche Quarantäne angeordnet.Von den am Montag nach Deutschland gebrachten vier Passagieren des Schiffes zeigte zunächst keiner Symptome. "Während der nächsten Wochen werden die Kontaktpersonen kontinuierlich und engmaschig auf Symptome überwacht", hieß es vom Bundesgesundheitsministerium. Eine weitere Person aus Niedersachsen befindet sich laut niedersächsischem Landesgesundheitsamt im Ausland und steht unter der Aufsicht der dortigen Gesundheitsbehörden - habe sich aber offenbar nicht angesteckt.
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