Warnung vor "unwetterartiger Glatteis-Lage"
Laut Deutschem Wetterdienst bringt Tief "Gunda" am Montag Schnee und gefrierenden Regen. Schon in der Nacht droht in vielen Regionen Glatteis. In mehreren Bundesländern bleiben Schulen geschlossen.
Nach einem sonnigen Sonntag droht schon in der Nacht neues Wetterchaos. Von Westen her bringt Tief "Gunda" Schnee und später Regen, der bei eisigen Temperaturen in der Luft oder auf dem Boden gefriert, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Folge sei "eine überregional unwetterartige Glatteis-Lage", sagte DWD-Meteorologe Oliver Reuter. Für mehrere Bundesländer gab der DWD eine Unwetterwarnung wegen Glatteis aus.
Der ADAC empfiehlt, auf unnötige Autofahrten zu verzichten. Gerade bei Blitzeis solle man das Auto lieber stehen lassen, warnte ein Sprecher des Automobilclubs.
Auch in ganz Niedersachsen, Bremen, im Saarland und in Teilen Hessens wurde der reguläre Schulbetrieb wegen Glatteisgefahr abgesagt. Teilweise gibt es Distanzunterricht.
Die Bahn hatte wegen Wintersturm "Elli" den Fernverkehr im Norden Deutschlands seit Freitag zeitweise komplett eingestellt. Am Sonntagmittag fuhren rund zwei Drittel des Fernverkehrs der Deutschen Bahn in Norddeutschland wieder normal, wie Bahnchefin Evelyn Palla sagte. "Die großen Hauptachsen sind alle freigeräumt und befahrbar."
Damit ist es nun vorbei. Regional kann es nach der DWD-Prognose vor allem in Bayern und im Osten noch bis in den Dienstag hinein gefrierenden Regen geben. "Am Mittwoch tagsüber hat sich der Winter so weit aus Deutschland verabschiedet und die Brechstange wieder eingepackt", sagte DWD-Meteorologe Reuter. Richtiges Winterwetter sei dann vorerst nicht mehr in Sicht.
"Andere europäische Länder bekommen das besser hin, wenn es schneit oder kalt ist", sagte Christoph Ploß (CDU), Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages, der Rheinischen Post.
Die Grünen forderten eine kritische Prüfung des Krisenmanagements der Bahn. Sie schränke "heute den Bahnverkehr ein, wo dieser früher bei teils schwierigeren Wetterverhältnissen aufrechterhalten wurde", sagte Grünen-Bahnexperte Matthias Gastel der Zeitung.
Nach einem sonnigen Sonntag droht schon in der Nacht neues Wetterchaos. Von Westen her bringt Tief "Gunda" Schnee und später Regen, der bei eisigen Temperaturen in der Luft oder auf dem Boden gefriert, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Folge sei "eine überregional unwetterartige Glatteis-Lage", sagte DWD-Meteorologe Oliver Reuter. Für mehrere Bundesländer gab der DWD eine Unwetterwarnung wegen Glatteis aus.
Der ADAC empfiehlt, auf unnötige Autofahrten zu verzichten. Gerade bei Blitzeis solle man das Auto lieber stehen lassen, warnte ein Sprecher des Automobilclubs.
Schulen bleiben vielerorts zu
Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen bleiben die Schulen am Montag wegen der Glatteisgefahr beim Distanzunterricht. Es werde lediglich eine Notbetreuung vor Ort angeboten, teilte die Landesregierung mit.Auch in ganz Niedersachsen, Bremen, im Saarland und in Teilen Hessens wurde der reguläre Schulbetrieb wegen Glatteisgefahr abgesagt. Teilweise gibt es Distanzunterricht.
Bahn rechnet nur mit geringen Einschränkungen
Die Deutsche Bahn rechnet für Montag nur mit kleineren Einschränkungen durch gefrierenden Regen. Es sei nicht davon auszugehen, dass es erneut so große Probleme wie am Freitag und Samstag geben könnte, sagte der Chef des für die Infrastruktur zuständigen Bahn-Unternehmens DB InfraGo, Philipp Nagl.Die Bahn hatte wegen Wintersturm "Elli" den Fernverkehr im Norden Deutschlands seit Freitag zeitweise komplett eingestellt. Am Sonntagmittag fuhren rund zwei Drittel des Fernverkehrs der Deutschen Bahn in Norddeutschland wieder normal, wie Bahnchefin Evelyn Palla sagte. "Die großen Hauptachsen sind alle freigeräumt und befahrbar."
Ab Mittwoch kein Winterwetter mehr in Sicht
Auf den Straßen kam es am Wochenende zu zahlreichen Glätte-Unfällen, insgesamt blieb die Lage aber vergleichsweise entspannt. Auf eine eisige Nacht folgte vielerorts ein traumhafter Wintersonntag mit viel Sonne über den frisch verschneiten Landschaften.Damit ist es nun vorbei. Regional kann es nach der DWD-Prognose vor allem in Bayern und im Osten noch bis in den Dienstag hinein gefrierenden Regen geben. "Am Mittwoch tagsüber hat sich der Winter so weit aus Deutschland verabschiedet und die Brechstange wieder eingepackt", sagte DWD-Meteorologe Reuter. Richtiges Winterwetter sei dann vorerst nicht mehr in Sicht.
Politiker kritisieren Bahn-Management
Bei der Bahn dürfte die Nacharbeit allerdings noch anhalten. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) sagte der Rheinischen Post, die Bahn werde sicher analysieren, "wo es besonders gut Hand in Hand lief, und da, wo es etwas zu verbessern gibt, Abläufe weiter optimieren". Klar sei aber auch, dass bei solchen extremen Wetterlagen kein planbarer Normalbetrieb möglich sei und immer wieder neu reagiert werden müsse."Andere europäische Länder bekommen das besser hin, wenn es schneit oder kalt ist", sagte Christoph Ploß (CDU), Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages, der Rheinischen Post.
Die Grünen forderten eine kritische Prüfung des Krisenmanagements der Bahn. Sie schränke "heute den Bahnverkehr ein, wo dieser früher bei teils schwierigeren Wetterverhältnissen aufrechterhalten wurde", sagte Grünen-Bahnexperte Matthias Gastel der Zeitung.
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