"Es ist krass" - Domen Prevc fliegt auch in Garmisch allen davon
Die Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen konnte am Neujahrstag keinen Überraschungssieger präsentieren. Auf der Olympiaschanze zeigte der Slowene Domen Prevc erneut keine Schwäche und räumte souverän den zweiten Tournee-Sieg ab. Jan Hörl und Stephan Embacher sorgten mit Platz zwei und drei für Jubel im österreichischen Team.
Auch die deutschen Ski-Adler Felix Hoffmann und Philipp Raimund performten weiter auf hohem Niveau und landeten auf Rang sechs und sieben. "Er hat einfach ein Fluggefühl, von dem ich nur träumen kann. Es ist krass, wenn man sieht, wie groß der Abstand von Domen ist", so Raimund über Sieger Prevc. Das Ergebnis passt auf jeden Fall für Bundestrainer Stefan Horngacher: "Mit sechs und sieben kann man zufrieden sein."
Im Finale ließ Prevc dann keine Zweifel darab, wer die Schanze und die Konkurrenz auch am ersten Tag des Jahres im Griff hatte. Während Herausforderer Hörl nach 131,5 Metern landete, holte sich Prevc den Sieg mit einem Sprung auf 141 Meter und baute seinen Vorsprung weiter aus. Der Tourneesieg ist ihm bereits zur Halbzeit kaum noch zu nehmen.
In der Gesamtwertung liegt der 26-Jährige nun mit 619,8 Punkten bereits deutlich vor Hörl (584,8) und hat beste Chancen, zehn Jahre nach seinem Bruder Peter den Goldadler zu gewinnen. Einen größeren Vorsprung hatte es zur Halbzeit zuletzt vor 21 Jahren gegeben.
Das deutsche Top-Duo lieferte auch im Finale. Raimund legte mit 135 Metern vor, Hoffmann zog mit 136 Metern nach. Für das Podest reichte es nicht. Platz sechs und sieben am Ende bedeuten dennoch wieder zwei Top-Ergebnisse für die deutschen Springer.
Auch Teamkollege Karl Geiger, der in seinem Duell auf Pius Paschke traf, flog zu kurz und erlebte das Finale nur als Zuschauer. Wie Youngster Ben Bayer zog der 32-jährige Oberstdorfer den Kürzeren. "Natürlich ist das jetzt nicht das, was ich mir erhofft und auf was ich hingearbeitet habe", so der 32-Jährige. Er müsse jetzt kleine Schritte gehn, und "das große Ganze im Blick haben."
Auch die deutschen Ski-Adler Felix Hoffmann und Philipp Raimund performten weiter auf hohem Niveau und landeten auf Rang sechs und sieben. "Er hat einfach ein Fluggefühl, von dem ich nur träumen kann. Es ist krass, wenn man sieht, wie groß der Abstand von Domen ist", so Raimund über Sieger Prevc. Das Ergebnis passt auf jeden Fall für Bundestrainer Stefan Horngacher: "Mit sechs und sieben kann man zufrieden sein."
Prevc kontert Angriff von Hörl
Der Österreicher Jan Hörl versuchte, mit seinem Flug auf 141 Metern Druck auf den "Domenator" auszuüben. Beeindrucken konnte er Prevc allerdings nicht. Der Slowene schickte postwendend die passende Antwort. Er flog einfach zwei Meter weiter und übernahm souverän die Führung. "Es liegt an mir, den Druck in Adrenalin umzuwandeln", sein Credo.Im Finale ließ Prevc dann keine Zweifel darab, wer die Schanze und die Konkurrenz auch am ersten Tag des Jahres im Griff hatte. Während Herausforderer Hörl nach 131,5 Metern landete, holte sich Prevc den Sieg mit einem Sprung auf 141 Meter und baute seinen Vorsprung weiter aus. Der Tourneesieg ist ihm bereits zur Halbzeit kaum noch zu nehmen.
In der Gesamtwertung liegt der 26-Jährige nun mit 619,8 Punkten bereits deutlich vor Hörl (584,8) und hat beste Chancen, zehn Jahre nach seinem Bruder Peter den Goldadler zu gewinnen. Einen größeren Vorsprung hatte es zur Halbzeit zuletzt vor 21 Jahren gegeben.
DSV-Duo glänzt weiter
Wieder einen starken Eindruck hinterließ auch Felix Hoffmann, der nach seinem Satz auf 134 Metern ein breites Grinsen und die Jubel-Faust zeigte. Mit Platz fünf im ersten Durchgang machte aber nicht nur der 28-Jährige dem DSV-Team Hoffnungen auf einen Podestplatz, denn Philipp Raimund konnte sich direkt dahinter in Position bringen. "Nicht ganz optimal, aber gut die Sprünge", so Stefan Horngacher im ZDF-Interview. "Ich bin sehr zufrieden mit meinen Vorspringern."Das deutsche Top-Duo lieferte auch im Finale. Raimund legte mit 135 Metern vor, Hoffmann zog mit 136 Metern nach. Für das Podest reichte es nicht. Platz sechs und sieben am Ende bedeuten dennoch wieder zwei Top-Ergebnisse für die deutschen Springer.
Paschke stärkt Selbstbewusstsein
Nicht zu vergessen Pius Paschke, der als 23. ins Finale einzog. Für den 35-jährigen Skisprung-Oldie ging die Post zwar nicht so richtig ab, aber Platz 21 am Ende des Tages war für den Vorjahres-Gesamt-Sechsten ein gutes Ergebnis. "Es läuft besser, die Basis war ganz gut", strahlte der Oberbayer erleichtert. "War solide, nehm ich so mit."Kein zweiter Durchgang für Wellinger und Geiger
In kleinen Schritten geht es dagegen für Andreas Wellinger vorwärts. Die Leichtigkeit der vergangenen Jahre hat er zwar noch nicht zurück, doch in Garmisch-Partenkirchen gelang dem Olympiasieger einer seiner derzeit besseren Sprünge. Für den zweiten Durchgang reichten die 124,5 Meter jedoch nicht.Auch Teamkollege Karl Geiger, der in seinem Duell auf Pius Paschke traf, flog zu kurz und erlebte das Finale nur als Zuschauer. Wie Youngster Ben Bayer zog der 32-jährige Oberstdorfer den Kürzeren. "Natürlich ist das jetzt nicht das, was ich mir erhofft und auf was ich hingearbeitet habe", so der 32-Jährige. Er müsse jetzt kleine Schritte gehn, und "das große Ganze im Blick haben."
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