Jubiläumssieg von Marco Odermatt von schwerem Sturz überschattet
Auf der verkürzten Saslong war Marco Odermatt wie schon im Vorjahr nicht zu stoppen. Der Schweizer lag im Ziel 0,15 Sekunden vor seinem Landsmann Franjo von Allmen. Auf Platz drei landete der Italiener Dominik Paris. Der Sturz von Fredrik Möller überschattete allerdings das Rennen.
Die Abfahrt in Gröden war die Ersatz-Abfahrt für die ausgefallene in Beaver Creek. Die Nerven der Skirennläufer wurden allerdings stark strapaziert - immer wieder wurde der Start wegen schlechter Sichtverhältnisse verschoben.
Nach 22 Läufern musste das Rennen wegen Nebels unterbrochen werden. Es war nicht klar, ob die Abfahrt abgebrochen wird - dann wären die Ergebnisse der Läufer nicht in die Wertung gekommen. Doch nach knapp einer halben Stunde ging es weiter.
Die Abfahrt in Gröden war die Ersatz-Abfahrt für die ausgefallene in Beaver Creek. Die Nerven der Skirennläufer wurden allerdings stark strapaziert - immer wieder wurde der Start wegen schlechter Sichtverhältnisse verschoben.
Saslong nicht in Top-Zustand
Doch nach über einer Stunde des Wartens war es endlich soweit. Die Piste war wegen Dauerregens am Vortag nicht in einem optimalen Zustand. Schon nach wenigen Fahrern waren tiefe Rillen zu erkennen.Vorjahressieger vor Weltmeister
Marco Odermatt kam am besten mit den Verhältnissen zurecht und feierte seinen 50. Weltcup-Sieg. Der Führende im Gesamtweltcup, der schon die Auftakt-Abfahrt in Beaver Creek gewinnen konnte, zeigte keine perfekte Fahrt, hatte im Ziel aber einen Vorsprung von 0,15 Sekunden auf von Allmen. In Beaver Creek war der Weltmeister gestürzt. Diesmal beeindruckte er nicht nur mit seiner Fahrt, sondern auch mit seinem Sprung über den berüchtigten Kamelbuckel - erst nach 48 Metern landete von Allem. "Ich war schmerzfrei unterwegs und bin mit dem Ergebnis zufrieden. Es ist immer gut, wenn man mit Marco auf dem Podest steht", sagte von Allmen am ZDF-Mikro.Dominik Paris - aus Erfahrung gut
Die Schweizer Dominanz durchbrach Altmeister Dominik Paris. Der Italiener spielte seine ganze Erfahrung auf der Saslong aus und belohnte sich für seinen couragierten Lauf mit dem dritten Platz (+0,19). "Man ist immer froh, wenn man das Podium erreicht. Bei einem verkürzten Rennen muss man alles riskieren, darf aber auch nicht zu frech fahren", so Paris.Nach 22 Läufern musste das Rennen wegen Nebels unterbrochen werden. Es war nicht klar, ob die Abfahrt abgebrochen wird - dann wären die Ergebnisse der Läufer nicht in die Wertung gekommen. Doch nach knapp einer halben Stunde ging es weiter.
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