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Bestürzung nach Angriff bei Gala mit Trump

Bestürzung nach Angriff bei Gala mit Trump
"Gewalt hat keinen Platz in einer Demokratie" - so formulieren es Kanzler Merz oder Präsident Macron. Politiker weltweit reagieren bestürzt auf den Angriff auf ein Gala-Dinner in Washington, an dem auch US-Präsident Trump teilnahm. 

Nach den Schüssen während eines Gala-Dinners in Washington mit US-Präsident Donald Trump haben sich Spitzenpolitiker aus aller Welt bestürzt gezeigt. "Gewalt hat keinen Platz in einer Demokratie", schrieb Bundeskanzler Friedrich Merz im Onlinedienst X. "Wir entscheiden mit Mehrheiten, nicht mit der Waffe." Der Kanzler verurteile den "Anschlagsversuch" und sei "froh, dass Präsident Trump, First Lady Melania Trump und alle Anwesenden in Sicherheit sind".
Ähnlich äußerten sich andere Staatschefs: ""Der bewaffnete Angriff auf den Präsidenten der Vereinigten Staaten ist inakzeptabel", schrieb etwa Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ebenfalls auf X . "Ich versichere Donald Trump meine uneingeschränkte Unterstützung" so der Präsident. Auch er betonte, dass Gewalt keinen Platz in einer Demokratie habe.
Italiens Ministerpräsidentin Georgia Meloni sprach Trump und allen Anwesenden ihre Anteilnahme aus: "Kein politischer Hass darf in unseren Demokratien Platz finden", schrieb sie. Man werde nicht zulassen, dass Fanatismus die Orte der freien Debatte und der Information vergifte.

Folgen für geplanten Staatsbesuch von König Charles III.?

"Jeder Angriff auf demokratische Institutionen oder auf die Pressefreiheit muss aufs Schärfste verurteilt werden", schrieb der britische Premierminister Keir Starmer. Es sei eine riesige Erleichterung, dass Trump, dessen Frau, First Lady Melania Trump, und alle Anwesenden in Sicherheit seien. Auch König Charles III. zeigte sich erleichtert. Er soll am Montag zusammen mit seiner Frau Camilla zu einem mehrtägigen Staatsbesuch nach Washington reisen. Es werde mit der US-Seite "erörtert, inwieweit die Ereignisse vom Samstagabend die operative Planung des Besuchs beeinflussen könnten", hieß es aus dem Buckingham-Palast.

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez teilte mit: "Die Menschheit kommt nur durch Demokratie, Zusammenleben und Frieden voran." EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb, dass Gewalt in der Politik niemals Platz habe. EU-Ratspräsident António Costa und nannte die Ereignisse "zutiefst beunruhigend".
Auch Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu zeigte sich schockiert über den Vorfall. Er und seine Frau seien erleichtert, dass die Trumps wohlauf seien und wünschten dem angeschossenen Sicherheitsbeamten eine schnelle Genesung.

Angriff während des Gala-Dinners

Der US-Präsident hatte mit seiner Ehefrau Melania, Mitgliedern seiner Regierung und zahlreichen Pressevertretern an einer festlichen Dinner-Veranstaltung der White House Correspondents' Association im Washingtoner Hilton-Hotel teilgenommen. Kurz bevor Trump seine Rede halten wollte, waren im Kontrollbereich außerhalb des Festsaals Schüsse gefallen.
Ein bewaffneter Mann war durch die Sicherheitsschleuse im Vorraum des Hotels gestürmt, bevor er von Beamten überwältigt und zu Boden gebracht werden konnte. Der Polizei zufolge hatte der Angreifer eine Schrotflinte, eine Handfeuerwaffe und mehrere Messer bei sich. Ein Agent des Secret Service wurde durch einen Schuss verletzt, Trump und andere prominente Teilnehmer der Veranstaltung wurden unverletzt von der Bühne geführt und in Sicherheit gebracht.
Das konkrete Motiv des mutmaßlichen Angreifers, eines Mannes aus der Nähe von Los Angeles, der als Hotelgast eingecheckt war, ist noch unbekannt. Der amtierende US-Justizminister Todd Blanche erklärte, nach ersten Erkenntnissen gehe man davon aus, dass der Schütze gezielt "Leute, die in der Regierung arbeiten" ins Visier genommen habe.

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