Der FC Bayern überwindet sein Real-Trauma
Der FC Bayern hat seine schwarze Serie in der Champions League gegen Real Madrid beendet und den Mythos der "Bestia Negra" neu belebt.
Ein winziger Wermutstropfen mischte sich in die Euphorie beim FC Bayern. "Ist das so? Wir sind in die Kabine gekommen und haben gesagt: 'Großartig, kein Spieler gesperrt!' Jetzt ist der Trainer gesperrt. Um Gottes Willen!" meinte Max Eberl ironisch, nachdem er bei DAZN informiert worden war, dass Vincent Kompany seine dritte Gelbe Karte gesehen hatte.
Dabei hatte der deutsche Rekordmeister nebenbei ein 14 Jahre altes Trauma überwunden und Real Madrid erstmals seit 2012 in der K.o.-Phase der Königsklasse eliminiert. Viermal war seitdem für die Münchner gegen Real Schluss gewesen.
Dreimal ging Real in der ersten Halbzeit in Führung und nahm Geschenke der Bayern an. Manuel Neuer leistete sich 30 Sekunden nach Spielbeginn einen kapitalen Fehlpass. Arda Güler schnappte sich den "Schweineball", wie Neuer seinen Fauxpas beschrieb, und schoss das Spielgerät ins leere Tor.
Tatsächlich bewies der Bundesliga-Tabellenführer Nehmerqualitäten, die einem Schwergewichtsboxer gut zu Gesicht stehen würden. Nachdem Kylian Mbappe vor der Pause das 3:2 besorgt hatte, fand Kompany in der Kabine die richtigen Worte.
Die Gefahr durch die beiden Ausnahmekönner bekamen die Bayern zwar auch in Hälfte zwei nicht gänzlich in den Griff. Doch die brenzligen Szenen wurden seltener, weil sich die Kompany-Elf nicht mehr auf das Hin und Her der ersten 45 Minuten einließ, sondern zu ihrem Spiel fand und den Boxkampf zu einem Schachspiel machte.
War Real 2017 und 2024 nicht zuletzt aufgrund strittiger Entscheidungen durch die Unparteiischen weitergekommen, waren es diesmal die Bayern, die von einem kontroversen Pfiff profitierten. In der Schlussphase zeigte Vincic Eduardo Camavinga zum zweiten Mal Gelb. Scheinbar ohne sich der ersten Verwarnung bewusst zu sein.
Bei aller Begeisterung darüber, den Angstgegner bezwungen zu haben, ging der Blick bei den Bayern-Stars schnell auf die nächste Aufgabe in der Königsklasse. Mit Paris Saint-Germain wartet im Halbfinale der amtierende Titelverteidiger.
"Wir haben jetzt in relativ kurzer Zeit dreimal gegen Paris gespielt. Zweimal gewonnen, einmal verloren. Das war immer sehr, sehr eng", mahnte Joshua Kimmich und schob hinterher: "Alle Spiele waren, glaube ich, für unsere Fans sehr ansehnlich. Deswegen kann man sich da absolut drauf freuen." Dass die Bayern im Hinspiel in knapp zwei Wochen ohne Kompany an der Seitenlinie antreten müssen, ließ er unter den Tisch fallen.
Tabellenführung und Abstiegskampf, aktuelle Spielpaarungen, Ergebnisse und Liveticker, Torjägerlisten, Laufleistung- sowie Zweikampfstatistiken und noch viel mehr: Fußball im Ergebniscenter von BR24Sport.
Ein winziger Wermutstropfen mischte sich in die Euphorie beim FC Bayern. "Ist das so? Wir sind in die Kabine gekommen und haben gesagt: 'Großartig, kein Spieler gesperrt!' Jetzt ist der Trainer gesperrt. Um Gottes Willen!" meinte Max Eberl ironisch, nachdem er bei DAZN informiert worden war, dass Vincent Kompany seine dritte Gelbe Karte gesehen hatte.
Bayern überwindet sein Real-Trauma
Eberls Unkenntnis über die Sperre des Belgiers war verständlich. Schließlich hatte der Sportvorstand gerade den Einzug seiner Mannschaft ins Champions-League-Halbfinale nach einem spektakulären 4:3 (2:3) bejubelt.Dabei hatte der deutsche Rekordmeister nebenbei ein 14 Jahre altes Trauma überwunden und Real Madrid erstmals seit 2012 in der K.o.-Phase der Königsklasse eliminiert. Viermal war seitdem für die Münchner gegen Real Schluss gewesen.
"Bestia Negra" verkommt zeitweise zum Ammenmärchen
Die Schlappen der Bayern hatten in diesem Zeitraum von deutlich wie 2014 bis kontrovers wie 2017 und 2024 gereicht. Der Mythos der "Bestia Negra" war zum Ammenmärchen verkommen. Insofern war die Art, mit der die schwarze Serie gegen die "Blancos" endete, passend.Dreimal ging Real in der ersten Halbzeit in Führung und nahm Geschenke der Bayern an. Manuel Neuer leistete sich 30 Sekunden nach Spielbeginn einen kapitalen Fehlpass. Arda Güler schnappte sich den "Schweineball", wie Neuer seinen Fauxpas beschrieb, und schoss das Spielgerät ins leere Tor.
Bayern mit Nehmerqualitäten
Doch der FCB fand ein wenig schwarze Magie. Das 1:1 besorgte Pavlovic (6.) mit seinem ersten Champions-League-Treffer. "Wir haben eine gute Reaktion gezeigt, haben uns nicht blenden lassen. Genau so macht es ein Top-Team", grinste er nach der Partie.Tatsächlich bewies der Bundesliga-Tabellenführer Nehmerqualitäten, die einem Schwergewichtsboxer gut zu Gesicht stehen würden. Nachdem Kylian Mbappe vor der Pause das 3:2 besorgt hatte, fand Kompany in der Kabine die richtigen Worte.
FCB macht Boxkampf zu Schachspiel
Kompany habe "ein paar Dinge angepasst, die in der ersten Halbzeit nicht so gut gepasst haben", berichtete Eberl und verwies auf die Konter durch Mbappe und Vinicius Junior.Die Gefahr durch die beiden Ausnahmekönner bekamen die Bayern zwar auch in Hälfte zwei nicht gänzlich in den Griff. Doch die brenzligen Szenen wurden seltener, weil sich die Kompany-Elf nicht mehr auf das Hin und Her der ersten 45 Minuten einließ, sondern zu ihrem Spiel fand und den Boxkampf zu einem Schachspiel machte.
Kompany bringt Selbstvertrauen zurück
Kompany enthüllte nach Abpfiff, dass er seiner Mannschaft erinnert hatte, "dass sie es verdient haben, heute ohne Angst zu spielen". Mit dem Selbstvertrauen kam die Geduld zurück, die auch dank Schiedsrichter Slavko Vincic belohnt wurde.War Real 2017 und 2024 nicht zuletzt aufgrund strittiger Entscheidungen durch die Unparteiischen weitergekommen, waren es diesmal die Bayern, die von einem kontroversen Pfiff profitierten. In der Schlussphase zeigte Vincic Eduardo Camavinga zum zweiten Mal Gelb. Scheinbar ohne sich der ersten Verwarnung bewusst zu sein.
Diaz und Olise versenken Real - jetzt wartet PSG
Die Überzahl nutzten Luis Diaz und Michael Olise, um die Partie mit einem Doppelschlag in den letzten Minuten für den FCB zu drehen und für die Wiedergeburt der schwarzen Bestie in den roten Trikots zu sorgen.Bei aller Begeisterung darüber, den Angstgegner bezwungen zu haben, ging der Blick bei den Bayern-Stars schnell auf die nächste Aufgabe in der Königsklasse. Mit Paris Saint-Germain wartet im Halbfinale der amtierende Titelverteidiger.
Vorfreude bei Kimmich auf Halbfinale gegen PSG
Trotzdem ist die Brust der Bayern breit. Beim jüngsten Aufeinandertreffen mit den Franzosen in der Ligaphase hatte es einen 2:1-Sieg gegeben. Unterschätzen will man PSG aber auf keinen Fall."Wir haben jetzt in relativ kurzer Zeit dreimal gegen Paris gespielt. Zweimal gewonnen, einmal verloren. Das war immer sehr, sehr eng", mahnte Joshua Kimmich und schob hinterher: "Alle Spiele waren, glaube ich, für unsere Fans sehr ansehnlich. Deswegen kann man sich da absolut drauf freuen." Dass die Bayern im Hinspiel in knapp zwei Wochen ohne Kompany an der Seitenlinie antreten müssen, ließ er unter den Tisch fallen.
Tabellenführung und Abstiegskampf, aktuelle Spielpaarungen, Ergebnisse und Liveticker, Torjägerlisten, Laufleistung- sowie Zweikampfstatistiken und noch viel mehr: Fußball im Ergebniscenter von BR24Sport.
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