< ++ Iran dementiert Verhandlungen mit den USA ++ » Informationsagentur. "HAMSINF"

++ Iran dementiert Verhandlungen mit den USA ++

++ Iran dementiert Verhandlungen mit den USA ++
Iran hat die Behauptung von US-Präsident Trump dementiert, es gebe Verhandlungen zwischen beiden Ländern. Israels Militär hat mit einer neuen Angriffswelle auf Teheran begonnen. 

23.03.2026 • 23:30 Uhr

Ende des Liveblogs

Wir schließen unseren Liveblog an dieser Stelle - vielen Dank für Ihr Interesse!
23.03.2026 • 22:12 Uhr

Selenskyj: Russland hilft Iran mit Geheimdienstinformationen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft Russland vor, den Iran-Krieg durch die Weitergabe von Geheimdienstinformationen zu verlängern. Es gebe weitere Belege dafür, dass Russland der iranischen Führung weiterhin mit Geheimdienstinformationen helfe, sagte er in seiner abendlichen Videobotschaft unter Berufung auf den ukrainischen Militärgeheimdienst HUR. Details nannte er nicht. Der russische Krieg dürfe nicht von der geopolitischen Lage und solchen Krisen-Ölpreisen profitieren, sagte der ukrainische Präsident.
23.03.2026 • 21:44 Uhr

UN-Sonderberichterstatterin: Folter in Israel "faktisch zur Staatspolitik" geworden

Die umstrittene UN-Sonderberichterstatterin für die Palästinensergebiete, Francesca Albanese, hat Israel und seine Unterstützer erneut scharf angegangen. Folter sei in Israel "faktisch zur Staatspolitik" geworden", sagte Albanese vor dem UN-Menschenrechtsrat bei der Vorstellung eines Berichts. "Israel hat faktisch eine Lizenz zur Folterung von Palästinensern erhalten, weil die meisten Ihrer Regierungen, Ihrer Minister es zugelassen haben", fuhr sie fort.
Die israelische Regierung kritisierte Albanese dafür scharf. Sie sei "keine Verfechterin der Menschenrechte, sie ist eine Stifterin von Chaos", erklärte die israelische Vertretung in Genf. "Jedes Dokument, das sie verfasst, ist nichts anderes als eine politisch aufgeladene, aktivistische Hasstirade." Albanese vertrete "gefährliche extremistische Narrative, um die Existenz des Staates Israel selbst zu untergraben".
Albanese ist seit Mai 2022 UN-Sonderberichterstatterin für die Menschenrechtslage in den Palästinensergebieten. Sie wurde vom Menschenrechtsrat mit Hauptsitz in Genf ernannt. In dieser Funktion spricht sie nicht für die Vereinten Nationen selbst. Albanese stand wiederholt in der Kritik, ihr wurde Antisemitismus vorgeworfen. Israel und manche seiner Verbündeten forderten den Rücktritt von Albanese.
23.03.2026 • 21:05 Uhr

Trump sieht laut Netanjahu Chance für ein Abkommen mit Iran

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich erstmals zu von den USA verkündeten Gesprächen mit dem Iran über eine mögliche Vereinbarung im Iran-Krieg geäußert. "Präsident Trump ist überzeugt, dass es eine Chance gibt, die enormen Erfolge, die wir mit dem US-Militär erzielt haben, zu nutzen, um die Kriegsziele durch ein Abkommen zu verwirklichen - ein Abkommen, das unsere vitalen Interessen schützt", sagte er in einer Videobotschaft.
Israels Regierungschef sagte zugleich, dass die Angriffe auf den Iran fortgesetzt würden. "Wir zerschlagen das Raketenprogramm und das Atomprogramm". Den Angaben nach will Israel auch weiterhin gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon militärisch vorgehen.
23.03.2026 • 21:02 Uhr

Lufthansa-Airlines fliegen bis Herbst nicht nach Nahost

Die Airlines des Lufthansa-Konzerns meiden wegen des Iran-Kriegs viele Ziele in Nahost noch für längere Zeit. Einzelne Flughäfen wie Abu Dhabi, Amman, Beirut, Dammam, Riad, Erbil, Maskat und Teheran sollen bis zum 24. Oktober nicht mehr angeflogen werden, wie das Unternehmen in Frankfurt mitteilte. Der Konzern führt dafür Sicherheitsrisiken und betriebliche Gründe an. Eine kürzere Frist wählt in dieser Flughafen-Gruppe nur die Direktflugtochter Eurowings, die Beirut und Erbil zunächst nur bis zum 30. April ausgesetzt hat.
Die genannten Fristen gelten für die Airlines Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines, ITA Airways, Edelweiss und Lufthansa Cargo. Die Flughäfen in Dubai und Tel Aviv sollen sie bis zum 31. Mai nicht anfliegen.
23.03.2026 • 20:55 Uhr

Israelische Armee: Basidsch-Miliz in Teheran angegriffen

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen von der Basidsch-Miliz genutzten Stützpunkt der iranischen Revolutionsgarden in Teheran angegriffen. Der Angriff sei "Teil der aktuellen operativen Phase, die darauf abzielt, die zentralen Systeme und Sicherheitsfähigkeiten des iranischen Terrorregimes weiter zu schwächen", teilte die Armee mit. Erst kürzlich hatte Israel unter anderem den Chef der Basidsch-Miliz, Gholamresa Soleimani, getötet.
23.03.2026 • 18:21 Uhr

Korrespondentin: Möglicherweise Gespräche über Vermittler

US-Präsident Donald Trump spricht von guten Gesprächen mit Iran, der wiederum dementiert, dass die je stattgefunden haben. Möglicherweise habe erneut ein Land aus dem Nahen Osten zwischen den USA und Iran vermittelt, sagte ARD-Korrespondentin Gudrun Engel. Direkte Verhandlungen zwischen den beiden Ländern hält Engel unter den gegebenen Umständen für eher unwahrscheinlich. Weitere Einschätzungen und Analysen von Gudrun Engel:

Player: videoGudrun Engel, ARD Washington, zu US-Verhandlungen mit Iran und Trumps Aussagen über einen Regimewechsel



5 Min

Gudrun Engel, ARD Washington, zu US-Verhandlungen mit Iran und Trumps Aussagen über einen Regimewechsel

tagesschau24, 23.03.2026 • 18:00 Uhr23.03.2026 • 17:13 Uhr

Rotes Kreuz warnt vor Angriffen auf Infrastruktur

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat im Iran-Krieg ein Ende der Angriffe auf essentielle Infrastruktur gefordert. "Was wir in den vergangenen Tagen im Nahen Osten gesehen haben, droht einen Punkt zu erreichen, an dem es kein Zurück mehr gibt", erklärte IKRK-Präsidentin Mirjana Spoljaric. Sie warnte vor möglichen "irreversiblen Folgen", darunter Schäden an Atomanlagen.
23.03.2026 • 16:34 Uhr

Laut Insidern baldiges Treffen in Islamabad möglich

Die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner verhandeln einem Axios-Bericht zufolge mit dem iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad Baker Kalibaf. Das teilte ein Reporter des US-Nachrichtenportals auf der Plattform X mit. Ein israelischer Insider sagte demnach, die in dem Krieg vermittelnden Länder versuchten, noch in dieser Woche ein Treffen zwischen Kalibaf, Witkoff, Kushner sowie US-Vizepräsident JD Vance in Islamabad einzuberufen. Israelische Regierungsvertreter bestätigten auch gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass die USA und Iran bereits in dieser Woche Gespräche in Islamabad führen könnten.
23.03.2026 • 16:04 Uhr

Starmer: Iran-Krieg könnte noch eine Weile andauern

Der britische Premierminister Keir Starmer geht davon aus, dass der Iran-Krieg noch für einige Zeit andauern könnte. Vor einem Parlamentsausschuss erklärte er, man müsse sich darauf einstellen, dass der Krieg noch "eine Weile andauern könnte". Er betonte: "Unser gesamter Fokus und unsere ganze Energie müssen auf eine rasche Deeskalation gerichtet sein". Er habe jedoch keine "ernsthaften Bedenken" hinsichtlich der Energieversorgung.
Starmer kündigte zudem an, Flugabwehrsysteme für Kurzstrecken-Raketen in mehrere Golfstaaten zu schicken. Die Systeme sollen demnach an Bahrain, Kuwait und Saudi-Arabien geliefert werden.
23.03.2026 • 15:23 Uhr

Trump spricht von "großen Punkten der Übereinstimmung" mit Iran

Die USA haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump Gespräche mit Iran geführt und dabei "große Punkte der Übereinstimmung" ausgemacht. Die Unterredungen hätten am Sonntag stattgefunden und würden heute fortgesetzt, sagt Trump vor Journalisten. Bei einem produktiven Verlauf werde es sehr bald ein Abkommen geben. Trump sagte weiter, die USA verhandelten mit einer "Top-Person" in Iran. Dabei handele es sich jedoch nicht um den obersten Führer der Islamischen Republik, Modschtaba Chamenei. Die Gespräche würden mit einem Mann geführt, "von dem ich glaube, dass er der angesehenste und der Führer ist", sagte der US-Präsident. Es werde eine "sehr ernsthafte Form eines Regimewechsels" geben, fügte er hinzu, ohne Namen zu nennen.
Trumps Angaben zufolge sind an den Gesprächen sein Nahost-Gesandter Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner beteiligt.
23.03.2026 • 15:12 Uhr

Einschätzung zum Trump-Ultimatum

Trump spricht von guten Gesprächen mit Iran und verlängert sein Ultimatum, Iran selbst jedoch dementiert und droht weiter. Unterdessen wächst die Sorge innerhalb der iranischen Bevölkerung vor weiteren Auswirkungen des Kriegs. ARD-Korrespondentin Katharina Willinger mit einer Einschätzung:

Player: videoNeues Iran-Ultimatum von US-Präsident Trump: Katharina Willinger, ARD Istanbul



8 Min

Neues Iran-Ultimatum von US-Präsident Trump: Katharina Willinger, ARD Istanbul

tagesschau24, 23.03.2026 • 14:00 Uhr23.03.2026 • 14:36 Uhr

Merz begrüßt Trumps Kehrtwende

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begrüßt die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, sein Ultimatum an den Iran zu verlängern. "Ich bin dankbar, dass er heute gesagt hat, dass er das noch einmal um fünf Tage verschiebt und jetzt auch die Möglichkeit für unmittelbare und direkte Kontakte mit der iranischen Führung eröffnet", sagte Merz. Er habe am Sonntag mit Trump telefoniert und dabei mit ihm auch über die Lage in der Region gesprochen, sagte der Kanzler weiter. "Ich habe ihm meine Bedenken im Hinblick auf die angekündigten Angriffe auf die Kraftwerke im Iran vorgetragen."
Trump hatte am Montag wenige Stunden vor Ablauf seines Ultimatums eine Kehrtwende vollzogen. Noch am Samstag hatte er mit Angriffen auf iranische Kraftwerke gedroht, sollte Teheran die Straße von Hormus nicht binnen 48 Stunden wieder für den Schiffsverkehr freigeben.
23.03.2026 • 14:24 Uhr

Außenministerium stellt sich hinter von Israel kritisierten Botschafter Seibert

Der deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, äußert sich zur Siedlergewalt und wird dafür von Außenminister Gideon Saar kritisiert - nun hat sich das Auswärtige Amt in Berlin hinter seinen Diplomaten gestellt. "Es ist ganz klar, dass es auch die Aufgabe unseres Botschafters ist, Themen anzusprechen, bei denen wir Differenzen haben", sagte ein Sprecher in Berlin. Außenminister Johann Wadephul (CDU) habe Saar angerufen und betont, dass Seibert ein überzeugter Unterstützer des Staates Israel sei. "Damit ist die Sache auch ausgeräumt", ergänzte der Sprecher.
Seibert hatte am Sonntag auf X über den Hisbollah-Beschuss und hunderte Verletzte durch iranische Raketen gesprochen. Zugleich schrieb er über Siedlergewalt gegen Palästinenser im Westjordanland. Saar hatte kritisiert: "Botschafter Seibert fällt es schwer, Angriffe auf Israelis zu verurteilen, ohne die Palästinenser zu erwähnen." Das israelische Außenministerium warf Seibert fehlende Empathie für Israel vor.
23.03.2026 • 14:08 Uhr

Iran dementiert Verhandlungen mit den USA

Iran hat Aussagen von US-Präsident Donald Trump dementiert, wonach Verhandlungen zwischen Teheran und Washington laufen. Es gebe keinerlei direkte Kontakte zu Trump, auch nicht über Vermittler, hieß es in Berichten der Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim, die Irans mächtigen Revolutionswächtern nahestehen.
Trump hatte zuvor auf seiner Plattform Truth Social mitgeteilt, in den kommenden fünf Tagen auf Angriffe gegen iranische Energieanlagen zu verzichten und verwies dabei auf "produktive Gespräche" über ein Ende der gegenseitigen Angriffe. Ursprünglich hatte er Teheran ein Ultimatum gesetzt, bis zur Nacht auf Dienstag (MEZ) die Straße von Hormus zu öffnen - andernfalls wollte er Irans Kraftwerke zerstören lassen. Die Agentur Fars zitierte eine anonyme Quelle im iranischen Machtapparat, wonach Trump zurückgerudert sei, nachdem er gehört habe, dass alle Kraftwerke in Westasien Ziele iranischer Angriffe sein würden. Tasnim schrieb, Trump habe sich "vom Druck der Finanzmärkte" überzeugen lassen.

Комментарии (0)

Оставить комментарий