< Neue Angriffe an vielen Fronten » Informationsagentur. "HAMSINF"

Neue Angriffe an vielen Fronten

Neue Angriffe an vielen Fronten
Iran meldet eine neue Angriffswelle auf Israel und die Golfstaaten. Israel setzt seine Attacken im Libanon fort und trifft offenbar ein Wohngebäude in Beirut. Geschosse treffen Schiffe im Persischen Golf. Ein Ende des Krieges ist nicht in Sicht. 


Ein Ende des Krieges in Nahost zeichnet sich nicht ab. Im Gegenteil, es gab neue heftige Angriffswellen an mehreren Fronten.
Die iranischen Streitkräfte griffen Ziele in Israel und mehreren Golfstaaten an. Die jüngste Angriffswelle sei die bisher "intensivste und schwerste" gewesen, berichtete der iranische Staatssender Irib unter Berufung auf die Revolutionsgarde. In Dubai schlug in der Nähe des Flughafens ein Geschoss ein, es soll mehrere Verletzte geben. Der Flugbetrieb wurde aber fortgesetzt.


Raketenalarm im Großraum Tel Aviv

Die iranischen Streitkräfte zielten den Staatsmedien zufolge auf Tel Aviv, Jerusalem und Haifa im Norden Israels sowie "zahlreiche US-Ziele in Erbil" im Norden des Irak, den Marinestützpunkt der fünften US-Flotte in Bahrain und den US-Armeestützpunkt Arifdschan südlich von Kuwait-Stadt ab. Der Raketenangriff habe drei Stunden gedauert. Deutschland zieht wegen der anhaltende Gefahr nun auch die Mitarbeiter des Generalkonsulats in Erbil ab.
Im Großraum Tel Aviv gab es zwischen Mitternacht und den frühen Morgenstunden immer wieder Raketenalarm. Der israelische Rettungsdienst erklärte, seine Einsatzkräfte würden "eine kleine Anzahl von Menschen behandeln, die auf dem Weg in geschützte Bereiche verletzt wurden". Der israelische Sender Channel 12 berichtete von mehreren Verletzten nahe Tel Aviv.


Israelische Angriffe in Beirut

Israel setzte auch seine Angriffe auf Ziele der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon fort. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete mehrere israelische Angriffe in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut. Später meldete die Nachrichtenagentur einen israelischen Angriff auf ein mehrstöckiges Wohngebäude in dem Gebiet Aischa Bakkar im Zentrum von Beirut. Berichte über mögliche Opfer liegen noch nicht vor.


Geschosse treffen Schiffe

Für Schiff-Crews und Reedereien wird die Durchfahrt des Persischen Golfs zum immer größeren Risiko. Vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate wurde ein Handelsschiff von einem mutmaßlichen Angriff Irans getroffen. Ein "unbekanntes Geschoss" habe an der Einfahrt zur Straße von Hormus ein Containerschiff getroffen, meldete die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO). Dabei seien auch Schäden entstanden. Vor der Küste Dubais sei zudem ein Massengutfrachter von einem ebenfalls "unbekannten Geschoss" getroffen worden, meldete die UKMTO
Zuletzt wurden im Persischen Golf, der Straße von Hormus und dem Golf von Oman immer wieder Schiffe von Geschossen getroffen. Die Gefahr durch iranische Raketen und Drohnen hat die Handelsschifffahrt in der Region seit Beginn der jüngsten Kampfhandlungen beinahe zum Erliegen gebracht.
Die US-Armee zerstörte derweil nach Angaben von US-Präsident Donald Trump mehrere iranische Minenleger-Schiffe. Trump hatte den Iran zuvor davor gewarnt, die Straße von Hormus zu verminen.

Комментарии (0)

Оставить комментарий