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Syrischer Präsident sagt Besuch in Deutschland ab

Syrischer Präsident sagt Besuch in Deutschland ab
Für zwei Tage wollte der syrische Übergangspräsident al-Scharaa nach Berlin kommen. Nun ist der Termin abgesagt. Grund ist die innenpolitische Lage im Land. Bereits vorab hatte es Kritik an dem Besuch gegeben. 

Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa hat seinen geplanten Deutschlandbesuch abgesagt. Das bestätigte ein Regierungssprecher. Der Besuch war für Montag und Dienstag geplant. Al-Scharaa sollte Frank-Walter Steinmeier, Kanzler Friedrich Merz sowie mehrere Bundesminister und Wirtschaftsvertreter treffen. Zu den Hauptthemen sollten die Rückführung syrischer Flüchtlinge in ihre Heimat und der Wiederaufbau des arabischen Landes zählen.
Al-Scharaa sagte den Besuch dem Sprecher zufolge aufgrund der innenpolitischen Situation in Syrien ab. Tagelang hatten sich das syrische Militär und die von den kurdisch angeführten Milizen im Norden bekämpft. Nun einigten sich die syrische Übergangsregierung mit den kurdischen Milizen auf eine Waffenruhe.

Einladung bereits im November

Merz hatte al-Scharaa bereits im November nach Deutschland eingeladen. Kritik an dem Besuch gab es etwa von den kurdischen und alawitischen Gemeinden in Deutschland, die der syrischen Regierung gewaltsame Unterdrückung ethnischer und religiöser Minderheiten vorwerfen. Es waren für Montag und Dienstag mehrere Demonstrationen gegen den Besuch geplant.

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