Studie warnt vor aufgeheizten Städten
Die Experten von der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2050 im Zuge des Klimawandels ganz neue Herausforderungen auf Großstädte zukommen. Auf der Nordhalbkugel würden in Ballungsgebieten künftig Bedingungen herrschen, wie sie heute mehr als tausend Kilometer weiter südlich vorherrschen, heißt es in der im US-Wissenschaftsmagazin "Plos One" abgedruckten Studie.
Plus 3,5 Grad im Sommer
Konkret heißt das nach den Prognosen der Schweizer Forscher: In europäischen Metropolen werden die Sommer im Durchschnitt um 3,5 Grad Celsius wärmer, die Temperaturen im Winter steigen um 4,7 Grad. London würde demnach Verhältnisse bekommen wie sie heute für Madrid kennzeichnend sind, das Klima in Paris würde den heute im australischen Canberra herrschenden Bedingungen entsprechen.
Für die Studie hatten die Forscher eine vergleichsweise optimistische Schätzung des globalen Temperaturanstiegs im Zuge des Klimawandels zugrunde gelegt. Für ihre Modellrechnungen nahmen sie an, dass die Durchschnittstemperaturen um 1,4 Grad Celsius ansteigen.
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