Bund schafft „Luftbrücke“ für Corona-Schutzmaterial aus China
Im Kampf gegen die Corona-Epidemie hat der Bund eine „Luftbrücke“ für Transporte mit dringend benötigter Schutzausrüstung aus China nach Deutschland organisiert. Zunächst über das Gesundheitsministerium, aber auch das Verteidigungsressort biete Optionen.
Mit der deutsch-chinesischen Logistikachse sei man in der Lage, täglich eine Maschine der Lufthansa für 25 Tonnen Fracht nach Shanghai zu schicken, so das Bundesgesundheitsministerium. Hinzu kämen weitere Transport-Optionen über das Verteidigungsministerium. Beide Maßnahmen sollen dazu dienen, flexibel auf Warenströme reagieren zu können.
Schutzausrüstung für medizinisches Personal wie Atemschutzmasken und Anzüge sind derzeit weltweit knapp, der Markt ist stark umkämpft und Einkaufs- und Lieferbedingungen bereiten derzeit teilweise Schwierigkeiten. Die Bundesregierung ist daher in eine zentrale Beschaffung eingestiegen, um ergänzendes Material zum Weiterverteilen an Praxen, Krankenhäuser und Pflegeheime zu besorgen. In China wird das Gros der globalen Schutzmaskenproduktion produziert.
Комментарии (0)