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Syrischer Regierungshubschrauber bei Saraqib abgeschossen

Syrischer Regierungshubschrauber bei Saraqib abgeschossen
Ein syrischer Regierungshubschrauber ist laut heutigen Berichten im Vorort von Al Nerab in der Provinz Idlib abgeschossen worden, wie ein Sputnik-Reporter bestätigte.
Zunächst meldeten die Medien, dass ein Helikopter der syrischen Regierungskräfte von der Opposition bei Saraqib in der syrischen Provinz Idlib abgeschossen worden sei. Weitere Details habe es nicht gegeben.
Später berichtete ein Sputnik-Reporter, dass es zu einer Attacke auf die syrische Armee im Vorort Al Nerab gekommen ist. Im Rahmen dieses Angriffs sollen die Kämpfer einen Kampfhelikopter der syrischen Armee abgeschossen haben. Demnach stürzte die Maschine westlich von Saraqib (auch Sarakeb, Serakib) in der Provinz Idlib ab. Laut dem Reporter wurde die Attacke von Personen verübt, die der Terrormiliz „Dschabhat an-Nusra“* unterstehen. Laut Augenzeugen konnten sich die Piloten rechtzeitig katapultieren. Ihr Schicksal sei unbekannt. Später teilte eine syrische Militärquelle mit, dass der Kommandeur des Hubschraubers ums Leben gekommen sei. 
Der Vorfall ereignete sich kurz nach Erklärungen des  türkischen Verteidigungsministeriums, wonach die türkischen Luftstreitkräfte insgesamt 101 Objekte der syrischen Armee beschossen hätten. Es war die Reaktion auf den jüngsten Angriff der syrischen Regierungsarmee auf einen türkischen Kontrollposten in Idlib.

Fünf türkische Soldaten bei syrischem Angriff getötet

Zuvor hatte das Ministerium mitgeteilt, dass fünf türkische Soldaten bei einem Artillerieangriff der syrischen Armee  in dem Gebiet der Stadt Taftanaz in Idlib ums Leben gekommen und fünf weitere verletzt worden seien.
Bereits in der vergangenen Woche kamen bei einem Angriff der syrischen Regierungsarmee sieben türkische Soldaten und ein Zivilist zu Tode.
In Idlib befindet sich eine der vier so genannten Deeskalationszonen, die 2017 unter Vermittlung Russlands, des Iran und der Türkei etabliert worden waren, um Zivilisten einen Ausweg aus den Kriegsgebieten zu ermöglichen. Anders als die drei anderen Deeskalationszonen wird Idlib nach wie vor nicht von der Regierung in Damaskus kontrolliert.
Neben Millionen von Zivilisten werden dort Zehntausende extremistische Kämpfer und Terroristen vermutet. Die größten Gruppen sind die von der Türkei unterstützte Nationale Befreiungsfront und die Terrormiliz al-Nusra-Front*.


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