Australiens Zeitungsleser sehen schwarz
Insgesamt beteiligen sich 19 Zeitungen und Journalistenverbände an der Aktion, die unter dem Motto "Your Right to Know" ("Ihr Recht, zu wissen") steht. Damit protestieren sie gegen eine Reihe von Gesetzesverschärfungen, die Journalisten die Arbeit erschweren und die Durchsuchung von Redaktionsräumen durch die Polizei erleichtern.
Whistleblower im Visier
An die rechtskonservative Regierung von Premierminister Scott Morrison erging der Appell, die Pressefreiheit besser zu schützen. Die teilnehmenden Tageszeitungen und Verbände fordern auch mehr Rechte für sogenannte Whistleblower, die Journalisten mit Informationen versorgen.
Setzt sich nach Ansicht der "Your Right to Know"-Initiatoren zu wenig für die Pressefreiheit ein: Premier MorrisonUnterstützung bekamen die Zeitungen von Fernseh- und Radiosendern. So meinte etwa der Chef des australischen Rundfunksenders ABC, David Anderson: "Australien läuft Gefahr, die geheimnisvollste Demokratie der Welt zu werden."
DW
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