Gegentor in 90.+2 - Freiburg verliert Hinspiel in Braga spät
Der SC Freiburg hat das Halbfinal-Hinspiel der Europa League bei Sporting Braga knapp verloren. Damit brauchen die Breisgauer im Rückspiel in Freiburg in jedem Fall einen Sieg.
Der SC Freiburg hat das Halbfinal-Hinspiel der UEFA Europa League beim portugiesischen Club Sporting Braga mit 1:2 verloren. Damit muss die Mannschaft von Trainer Julian Schuster im Rückspiel in Freiburg mit zwei Toren Vorsprung gewinnen, um noch ins Europa-League-Endspiel in Istanbul einzuziehen. Bei einem Sieg mit einem Tor Vorsprung entscheiden Verlängerung und falls nötig das Elfmeterschießen. In einer hochintensiven Partie traf Vincenzo Grifo (16. Spielminute) zum zwischenzeitlichen Ausgleich für den Sport-Club, für die Gastgeber erzielten Demir Egne Tiknaz (8.) und Mario Dorgeles die Treffer (90. +2).
Freiburg meldete sich erst jetzt richtig in der Partie an. Ein Distanzschuss von Manzambi ging knapp über das Tor der Gastgeber (11.). Mit der nächsten Szene glich der Sport-Club dann aber aus. Nach einem hohen Ballgewinn von Igor Matanvovic liefen Niklas Beste und Routinier Vincenzo Grifo allein aufs Tor der Portugiesen zu. Beste passte genau im richtigen Moment zu seinem italienischen Mitspieler, der eiskalt blieb und den Ball an Bragas Torhüter Lukas Hornicek vorbei ins Tor einschob (16.).
Trotzdem agierten die Gastgeber jetzt wieder druckvoller als die Freiburger. Ersatz-Spielführer Joao Moutinho prüfte Atubolu mit einem Distanzschuss, der Freiburger Torhüter war aber zur Stelle und parierte den Ball sicher (34.).
Rodrigo Zalazar trat zum Elfmeter an und versuchte Atubolu links unten zu überwinden. Doch Freiburgs Torhüter entschied sich für die richtige Ecke und hielt den Strafstoß stark (45. +2). Kurz danach pfiff Taylor zur Halbzeitpause.
Fünf Minuten später versuchte Freiburgs Maximilian Eggestein mit einem Schuss aus halblinker Position, den Sport-Club in Führung zu bringen. Doch Hornicek hielt den Ball ohne Probleme (64.). Beide Mannschaften konzentrierten sich jetzt eher auf die Defensive. Der Sport-Club verteidigte konzentriert und ließ kaum noch Tormöglichkeiten für die Portugiesen zu.
Durch den späten Siegtreffer für Braga kann die Mannschaft von Trainer Julian Schuster im Rückspiel den Finaleinzug nur mit einem Sieg mit zwei Toren Vorsprung klar machen. Anpfiff am Donnerstag ist um 21 Uhr (7.5., live im Audiostream auf swr.de/sport). Vorher trifft der SC Freiburg in der Bundesliga noch am Sonntag auf den VfL Wolfsburg (3.5., 19:30 Uhr, live im Audiostream auf Sportschau.de).
Der SC Freiburg hat das Halbfinal-Hinspiel der UEFA Europa League beim portugiesischen Club Sporting Braga mit 1:2 verloren. Damit muss die Mannschaft von Trainer Julian Schuster im Rückspiel in Freiburg mit zwei Toren Vorsprung gewinnen, um noch ins Europa-League-Endspiel in Istanbul einzuziehen. Bei einem Sieg mit einem Tor Vorsprung entscheiden Verlängerung und falls nötig das Elfmeterschießen. In einer hochintensiven Partie traf Vincenzo Grifo (16. Spielminute) zum zwischenzeitlichen Ausgleich für den Sport-Club, für die Gastgeber erzielten Demir Egne Tiknaz (8.) und Mario Dorgeles die Treffer (90. +2).
SC Freiburg gleicht Bragas Führung in wenigen Minuten aus
Im Stadion Municipal in Braga starteten die Gastgeber besser ins Spiel. Stürmer Pau Victor sorgte auf Vorlage von Spielmacher Rodrigo Zalazar für den ersten Abschluss der Portugiesen, doch sein Ball ging aus spitzem Winkel am Tor vorbei (4.). Wenig später zappelte der Ball dann aber im Freiburger Netz. Nach einer missglückten Klärungs-Aktion von Johan Manzambi fand Bragas Victor Gomez seinen Mitspieler Demir Ege Tiknaz im Freiburger Strafraum, der den Ball an SC-Keeper Noah Atubolu vorbei ins Tor spitzelte (8.).Freiburg meldete sich erst jetzt richtig in der Partie an. Ein Distanzschuss von Manzambi ging knapp über das Tor der Gastgeber (11.). Mit der nächsten Szene glich der Sport-Club dann aber aus. Nach einem hohen Ballgewinn von Igor Matanvovic liefen Niklas Beste und Routinier Vincenzo Grifo allein aufs Tor der Portugiesen zu. Beste passte genau im richtigen Moment zu seinem italienischen Mitspieler, der eiskalt blieb und den Ball an Bragas Torhüter Lukas Hornicek vorbei ins Tor einschob (16.).
Sporting Braga im Verletzungspech
Den nächsten Rückschlag musste Sporting Braga in der 25. Minute einstecken. Führungsspieler Ricardo Horta wurde nach einer Verletzung ohne Gegnereinwirkung erst behandelt und dann verletzt ausgewechselt. Der Ivorer Mario Dorgeles ersetzte seinen Kapitän.Trotzdem agierten die Gastgeber jetzt wieder druckvoller als die Freiburger. Ersatz-Spielführer Joao Moutinho prüfte Atubolu mit einem Distanzschuss, der Freiburger Torhüter war aber zur Stelle und parierte den Ball sicher (34.).
Atubolu hält Braga-Elfmeter stark
Kurz vor der Pause stand Schiedsrichter Anthony Taylor im Mittelpunkt. Der Engländer, der eine klare Linie über weite Strecken des Spiels vermissen ließ, bewertete eine Szene im Freiburger Strafraum zwischen Freiburgs Philipp Lienhart und Bragas Gustaf Lagerbielke nach Videobeweis als elfmeterwürdig. Lienhart hatte seinen Gegenspieler aus Taylors Sicht zu Boden gezogen, ob aber wirklich der Kontakt die Ursache für Lagerbielkes Fallen war, ging aus den Bildern nicht hervor - eine harte Entscheidung des Unparteiischen.Rodrigo Zalazar trat zum Elfmeter an und versuchte Atubolu links unten zu überwinden. Doch Freiburgs Torhüter entschied sich für die richtige Ecke und hielt den Strafstoß stark (45. +2). Kurz danach pfiff Taylor zur Halbzeitpause.
Zweite Hälfte von den Defensiven geprägt
Die zweite Hälfte startete ohne weitere Wechsel. Klare Torchancen spielten sich beide Teams vorerst nicht mehr heraus. SC-Verteidiger Matthias Ginter zeichnete sich in der 49. Minute durch ein starkes Tackling gegen den umtriebigen Zalazar im eigenen Strafraum aus. Auf der anderen Seite köpfte Matanovic den Ball nach einer Ecke aus fünf Metern am Tor vorbei (59.).Fünf Minuten später versuchte Freiburgs Maximilian Eggestein mit einem Schuss aus halblinker Position, den Sport-Club in Führung zu bringen. Doch Hornicek hielt den Ball ohne Probleme (64.). Beide Mannschaften konzentrierten sich jetzt eher auf die Defensive. Der Sport-Club verteidigte konzentriert und ließ kaum noch Tormöglichkeiten für die Portugiesen zu.
Braga landet den Lucky Punch
Kurz vor dem Schlusspfiff war Atubolu im Tor der Freiburger dann aber doch nochmals geschlagen. Bragas Vitor Carvalho schoss in der zweiten Minute der Nachspielzeit aufs Freiburger Tor, Atubolu ließ den Ball mittig prallen. Der eingewechselte Dorgeles stand goldrichtig und staubte eiskalt zum 2:1-Siegtreffer für die Portugiesen ab.Durch den späten Siegtreffer für Braga kann die Mannschaft von Trainer Julian Schuster im Rückspiel den Finaleinzug nur mit einem Sieg mit zwei Toren Vorsprung klar machen. Anpfiff am Donnerstag ist um 21 Uhr (7.5., live im Audiostream auf swr.de/sport). Vorher trifft der SC Freiburg in der Bundesliga noch am Sonntag auf den VfL Wolfsburg (3.5., 19:30 Uhr, live im Audiostream auf Sportschau.de).
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