Syriens Übergangspräsident strebt Abkommen mit Israel an
Es wäre ein erster Schritt, denn Israel und Syrien haben nie ein Friedensabkommen geschlossen. Aber Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa macht deutlich: Die Golanhöhen sollen syrisch bleiben.
Syrien arbeitet nach Darstellung von Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa aktiv daran, unter Beteiligung mehrerer anderer Länder eine Sicherheitsvereinbarung mit Israel zu erzielen. Das kündigte al-Scharaa in einem Interview des Senders Al Jazeera an. Der syrische Übergangspräsident äußerte die Hoffnung, dass ein solches Abkommen den Weg zu einem umfassenden Frieden ebnen könnte, ohne jedoch den syrischen Anspruch auf die Golanhöhen aufzugeben.
Israel und Syrien hatten sich Anfang Januar 2026 darauf geeinigt, einen Kommunikationskanal unter US-Aufsicht einzurichten. Dieser sollte als Plattform dienen, um Geheimdienst-, Sicherheits- und Handelsfragen zu koordinieren sowie Streitigkeiten beizulegen und Missverständnisse zu vermeiden. Im September vergangenen Jahres hatten beide Seiten Gespräche über ein Sicherheitsabkommen bestätigt. Konkret geht es darum, die Präsenz syrischer und israelischer Truppen und Sicherheitskräfte im Grenzgebiet zu regeln.
Nach dem Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad Ende 2024 hat die israelische Armee ihre Einsätze im südlichen Syrien deutlich ausgeweitet. Israelische Truppen wurden in eine von den Vereinten Nationen kontrollierte entmilitarisierte Pufferzone zwischen den von Israel besetzten Golanhöhen und Syrien verlegt.
Die Armee greift zudem immer wieder Ziele in Syrien an. Laut eigenen Angaben geht es unter anderem darum, Waffenlager oder militärisches Gerät zu zerstören und mögliche Angriffe feindlich gesinnter Extremisten zu verhindern.
Syrien arbeitet nach Darstellung von Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa aktiv daran, unter Beteiligung mehrerer anderer Länder eine Sicherheitsvereinbarung mit Israel zu erzielen. Das kündigte al-Scharaa in einem Interview des Senders Al Jazeera an. Der syrische Übergangspräsident äußerte die Hoffnung, dass ein solches Abkommen den Weg zu einem umfassenden Frieden ebnen könnte, ohne jedoch den syrischen Anspruch auf die Golanhöhen aufzugeben.
Sicherheitskräfte im Grenzgebiet
Syrien versuche, eine Staatengruppe einzubeziehen, um Israel zu einer ausgewogeneren Politik zu bewegen. "Wir vermeiden Konfrontationen", fügte Scharaa hinzu. Der Übergangspräsident bemüht sich, nach fast 14 Jahren Krieg und der jahrzehntelangen Herrschaft der Familie Assad das Ansehen Syriens wiederherzustellen, die internationalen Beziehungen zu erneuern und die Wirtschaft wiederaufzubauen.Israel und Syrien hatten sich Anfang Januar 2026 darauf geeinigt, einen Kommunikationskanal unter US-Aufsicht einzurichten. Dieser sollte als Plattform dienen, um Geheimdienst-, Sicherheits- und Handelsfragen zu koordinieren sowie Streitigkeiten beizulegen und Missverständnisse zu vermeiden. Im September vergangenen Jahres hatten beide Seiten Gespräche über ein Sicherheitsabkommen bestätigt. Konkret geht es darum, die Präsenz syrischer und israelischer Truppen und Sicherheitskräfte im Grenzgebiet zu regeln.
Offiziell im Kriegszustand
Israel und Syrien befinden sich seit 1948 offiziell im Kriegszustand, es wurde nie ein Friedensvertrag geschlossen. Die von Israel 1967 besetzten und 1981 annektierten Golanhöhen sind ein zentraler Streitpunkt. Die Annexion wird international nicht anerkannt.Nach dem Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad Ende 2024 hat die israelische Armee ihre Einsätze im südlichen Syrien deutlich ausgeweitet. Israelische Truppen wurden in eine von den Vereinten Nationen kontrollierte entmilitarisierte Pufferzone zwischen den von Israel besetzten Golanhöhen und Syrien verlegt.
Die Armee greift zudem immer wieder Ziele in Syrien an. Laut eigenen Angaben geht es unter anderem darum, Waffenlager oder militärisches Gerät zu zerstören und mögliche Angriffe feindlich gesinnter Extremisten zu verhindern.
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